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Verdi-Chef Bsirske setzt sich für RWE Systems ein

14.02.2008 | 18:32 Uhr

Der geplante Konzernumbau der RWE AG, der besonders die Dortmunder RWE-Tochter Systems betrifft, stößt hinter den Kulissen offenbar auf immer stärkeren Widerstand der Belegschaft.

Wie das Düsseldorfer „Handelsblatt” berichtet, will Frank Bsirske, Chef der Gewerkschaft Verdi, auf der nächsten Sitzung des RWE-Aufsichtsrates am 20. Februar eine Änderung der Geschäftsordnung durchsetzen, um dem Gremium mehr Mitsprache bei der von RWE-Chef Jürgen Großmann betriebenen Umstrukturierung zu verschaffen. Bsirske ist stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender des Energiekonzerns. Der Vorstoß der Gewerkschaft habe gute Chancen, weil man auf die Unterstützung kommunaler Anteilseigner wie Dortmund und Essen hoffen könne. Wie berichtet, will Großmann die Organisation des größten deutschen Energiekonzerns straffen und Querschnittsaufgaben enger an die Essener Zentrale andocken. Dabei steht vor allem die Dortmunder System AG auf dem Prüfstand. Eine interne Rund-Mail, über die die WAZ Ende Januar exklusiv berichtete, hatte für große Unruhe bei den 560 Dortmunder Systems-Mitarbeitern am Flamingoweg gesorgt. Dort fürchtet man, dass RWE Systems faktisch zerschlagen werden könne und hochqualifizierte Arbeitsplätze aus Dortmund verschwinden.

Von Michael Kohlstadt

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Kommentare
14.02.2008
20:46
Verdi-Chef Bsirske setzt sich für RWE Systems ein
von Sonnenschein | #1

Tja was soll ich sagen...meiner ist schon lange weg.......!

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