Verdächtiger Gegenstand in Dortmund wurde gesprengt
26.09.2012 | 16:45 Uhr 2012-09-26T16:45:57+0200
Dortmund. Für Aufregung sorgte im Bereich des Dortmunder S-Bahnhofs Stadthaus am Mittwochnachmittag ein Metallrohr. Gleisarbeiter hatten den Gegenstand im Gleisbett gefunden und die Polizei alarmiert. Wegen des Verdachts auf Sprengstoff wurde die S-Bahnstrecke S4 für vier Stunden gesperrt.
Der Dortmunder S-Bahnhof Stadthaus ist am Mittwochnachmittag für rund vier Stunden gesperrt worden. Der Grund: Um kurz nach 14 Uhr war ein verdächtiger metallischer Gegenstand gefunden worden. Da nicht auszuschließen war, dass es sich um einen Sprengsatz handelt , wurde der Bahnverkehr eingestellt, der Bahnhof abgeriegelt.
Erst gegen 17.40 Uhr konnte der Bahnhof wieder komplett genutzt werden. Der verdächtige Gegenstand war von Experten des Landeskriminalamtes (LKA) abtransportiert worden. Kurz nach 14 Uhr hatten Bahnmitarbeiter den verdächtigen Gegenstand neben dem Gleisbett der oberirdisch fahrenden S-Bahn in Höhe Haltestelle Stadthaus gefunden und die Polizei alarmiert. „Da eine eindeutige Klassifizierung vor Ort, ob es sich um einen sprengfähigen Gegenstand handelt , nicht möglich war, wurde ein Sprengstoffsachverständiger angefordert“, erklärte Polizeipressesprecher Manfred Radecke.
Metallrohr mit vier Zentimeter Durchmesser
Auf Veranlassung der Bahnpolizei wurde der Bahnverkehr eingestellt, der Bahnhof dann abgeriegelt. Von der Sperrung betroffen war die Linie der S 4 (Lütgendortmund - Unna). Einige Züge fielen aus. Gegen 15.30 Uhr konnte der Zugverkehr dann aber normal weiterlaufen. Zur gleichen Zeit nahmen Experten des Landeskriminalamtes und der Bundespolizei den verdächtigen Gegenstand in Augenschein. Da das Metallteil vor Ort durch die Sachverständigen nicht eindeutig klassifiziert werden konnte, wurde es in ein Spezialfahrzeug des LKA gebracht, mit dem Ziel , es an einem sicheren Ort weiter zu untersuchen. Schließlich wurde das Metallteil kontrolliert gesprengt.
Vorsorglich wurde der Fundort am Bahngleis von einem Sprengstoffspürhund abgesucht. Es wurden keine weiteren verdächtigen Gegenstände gefunden. Bei dem ominösen Gegenstand handelte es sich um ein etwa zwölf Zentimeter langes Metallrohr mit einem Durchmesser von etwa vier Zentimeter. (Awi)
11:17
Es ist natürlich ärgerlich, wenn die Behörden das volle Programm auffahren, und es stellt sich als Falscher Alarm raus.
Aber das Geschrei - und auch der Schaden - wär viel größer, wenn doch was passiert, weil keiner die Situation ernstgenommen hat.
09:43
Lachst Du auch noch wenn sie vor deinen Augen explodiert! Das wäre nämlich das letzte was du dann gesehen hättest! I Sicher kommen sie hundertmal umsonst! Aber das eine Mal wo es ein Anschlag (ganz gleich welcher Art) ist, retten sie Leben und das ist es Wert! Kannst Dich aber gerne als ehrenamtlicher Koffer und Briefumschlagöffner bewerben. Sparen wir Steuergelder und ist komplett ungefährlich.
09:23
Der entscheidende Punkt bleibt offen.
08:39
#1 sehr witzig
19:54
Ich finde das nicht witzig. Daran sieht man doch, wie sensibilisiert die Behörden sind und dass sie mit Anschlägen usw. rechnen.
18:22
Muhahahahaha - da liegt ein Stück altes Metallrohr neben dem Gleis und das verursacht so einen Mega-Aufruhr? Andererseits - wenn Vergessliche mit ihrem Koffer ganze Bahnhöfe und Flughafenterminals und Schwachmaten mit einem Telefonanruf ganze Schulzentren und andere Idioten mit einem Teelöffel Mehl im Briefumschlag ganze Postverteilzentren lahmlegen können, dann war das wohl eine "angemessene" Reaktion.
...kennt Stronzo sich aus.
.... in der Tat - ich habe viel mit Linken zu tun ....