Das aktuelle Wetter Dortmund 11°C
Nazi-Demo

Verbot gegen Klaus Schäfer bleibt bestehen

06.08.2010 | 11:51 Uhr
Verbot gegen Klaus Schäfer bleibt bestehen
Klaus Schäfer, ehemaliger Feuerwehrchef und derzeit Leiter des Feuerwehrinstituts, auf einer Nazidemo im Dortmunder Hafen. Foto: WR/Franz Luthe

Dortmund.Das Dienstleistungsverbot für Dortmunds Ex-Feuerwehrchef Klaus Schäfer bleibt bestehen. Schäfer war Anfang des Jahres vom Dienst suspendiert worden, nachdem seine Nähe zur Nazi-Szene bekannt geworden war.

Das Dienstleistungsverbot gegen den ehemaligen Feuerwehrchef Klaus Schäfer hat weiter Bestand – auch über den 10. August 2010 hinaus. Das teilte die Stadt Dortmund am Donnerstag (5. August 2010) in einer Pressemitteilung mit. „Arbeitsleistungen von Klaus Schäfer werden von der Stadt Dortmund nicht angenommen“, erklärte hierzu Stadtsprecher Michael Meinders. Bisher an Klaus Schäfer gerichtete Auflagen (u.a. Hausverbot für Diensträume) bleiben bestehen.

Klaus Schäfer hatte am 30. April an einer Neonazi-Demo vor dem Dortmunder Hauptbahnhof teilgenommen. Und das war, wie sich dann später herausstellte, nicht die einzige öffentliche Teilnahme des jetzigen Leiter des Instituts für Feuerwehr- und Rettungstechnologie an einer rechten Veranstaltung.

So hatte er im Gespräch mit unserer Zeitung eingeräumt, auch im Februar in Dresden an einer Neonazi-Demo teilgenommen zu haben. Zudem war Schäfer bereits im September 2009 bei einem Neonazi-Aufmarsch am Dortmunder Hafen gesehen worden.

DerWesten

Facebook
 
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/3431702/create

UMFRAGE

Sollen Stehplätze in Fußballstadien abgeschafft werden?

 
Aktuelle Fotos und Videos
Layla Zoe in Dortmund
Bildgalerie
Piano
Hitze am Phoenix-See
Bildgalerie
Wetter
Achtung, Dortmund — hier droht Bußgeld!
Bildgalerie
Bußgeld-Katalog
Aus dem Ressort
Wohnraum für Arme: Knapp und schlecht saniert
Soziales
Auf dem Wohnungsmarkt haben Menschen mit wenig Geld das Nachsehen. Zum einen gibt es immer weniger Sozialwohnungen. Zum anderen lassen privater Finanzinvestoren günstige Wohnungen verkommen.
Aus Amerika direkt nach Hörde
Germany's next Topmodel
Model Diana hätte Germanys next Topmodel werden können, Model-Mama Heidi Klum rechnete ihr große Chancen fürs Finale aus. Diana aber entschied sich gegen die Show und schied aus familiären Gründen freiwillig aus. Mit ihrer Familie ist die 17-Jährige nach ihrem Ausstieg von Hagen nach Hörde gezogen.
Foto