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Uni-Bibliothek wird für 80 Millionen Euro umgebaut

03.03.2016 | 02:54 Uhr
Der Umbau soll aus der alten Uni-Bibliothek einen echten Blickfang machen. So sieht der erste Entwurf des Großprojekts aus.
Der Umbau soll aus der alten Uni-Bibliothek einen echten Blickfang machen. So sieht der erste Entwurf des Großprojekts aus.Foto: Grafik: Imke Woelk und Partner, Architekten/ Institut für Stadtbaukunst

Dortmund.  Die TU Dortmund soll einen neuen Blickfang bekommen: Das 40 Jahre alte Bibliotheksgebäude im Herzen des Campus' wird von Grund auf modernisiert. Der 60 bis 80 Millionen Euro teure Umbau wird der Bibliothek ein völlig neues Aussehen und Innenleben bescheren. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum Großprojekt.

Das 40 Jahre alte Gebäude der Zentralbibliothek am Vogelpothsweg hat seine besten Zeiten lange hinter sich. Neben Problemen mit der Bausubstanz fehlt es an modernen Arbeitsplätzen und Serviceeinrichtungen. Bereits 2012/13 wurde eine Machbarkeitsstudie zur Grundsanierung erstellt. Auf dieser Grundlage soll die 1965 gegründete Bibliothek nun von Grund auf modernisiert werden.

Die Mittel für die Maßnahmen - stolze 60 bis 80 Millionen Euro - fließen über das Hochschulbau-Konsolidierungsprogramm (HKoP).

Nachdem die Finanzierung festgezurrt ist, soll nach Auskunft der TU-Pressestelle die Bauplanung beginnen. Da im laufenden Betrieb gebaut werden muss, zieht sich der Umbau etwas hin: Die Fertigstellung ist für 2021/22 geplant.

Der geplante Umbau aber wird der alten Bibliothek ein völlig neues Aussehen und Innenleben bescheren. Durch eine geschickte Erweiterung und Aufstockung um ein Geschoss stünden dann 15.000 statt bisher 11.000 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung. Damit würde Raum geschaffen für mehr Arbeitsplätze und Lernecken. Ein zentraler Informationspunkt, Serviceeinrichtungen und Büros sollen einziehen. Und auch der Studierendenservice, die Zentrale Verwaltung, Organe und Gremien der TU sollen in der modernisierten Uni-Bibliothek Platz finden.

Das architektonische Konzept von Imke Woelk und Partner Architekten in Zusammenarbeit mit dem Institut für Stadtbaukunst der TU sieht vor, dem Baukörper mit seinen eingezogenen 45-Ecken eine Vorhangfassade vorzusetzen, die die Ecken einbezieht und damit Platz gewinnt. Entlang dieser vertikal gegliederten Außenhülle sollen umlaufend Lese- und Arbeitsplätze entstehen. Über den Haupteingang von der Mensabrücke aus gelangen Besucher in ein helles zweigeschossiges Foyer.

Der Entwurf verspricht viel Tageslicht für die Arbeit in der neuen Bibliothek, auch über ein zentrales Atrium, das die verschiedenen Nutzungsebenen optisch miteinander verbindet. Eine hochdämmende Fassade und die kompakte Gebäudeform würden die Energiebilanz verbessern. Alle Ebenen sollen barrierefrei über Aufzüge erreichbar sein.

Ein Neubau an anderer Stelle kam für TU-Rektorin Prof. Ursula Gather nicht ernsthaft in Frage: "Eine Uni-Bibliothek gehört mitten auf den Campus." Sie sei für die Studierenden sozusagen die Tür zur TU, die Lage an der Mensabrücke gegenüber der Mensa ideal.

Susanne Riese

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