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Unbekannte brechen vier Autos auf - Blutspuren gesichert

22.02.2013 | 14:52 Uhr
Unbekannte brechen vier Autos auf - Blutspuren gesichert
Gleich vier Autos haben Unbekannte von Donnerstag auf Freitag im Bereich des Hauptbahnhofs aufgebrochen. In allen Fällen wurden wie hier die Seitenscheiben zerstört.Foto: Bundespolizei

Dortmund.  Gleich vier Autos haben Unbekannte in der Nacht von Donnerstag auf Freitag auf der Nordseite des Hauptbahnhofs aufgebrochen. In einem Wagen sicherten Bundespolizisten Blutspuren, die jetzt untersucht werden.

Die Täter schlugen nach Angaben der Polizei zwischen Donnerstag, 20.30 Uhr, und Freitag, 9.25 Uhr, zu. Die Unbekannten zerstörten die Seitenscheiben der vier Fahrzeuge und durchwühlten das Innere. In mindestens einem Fall wurden Gegenstände aus einem Auto gestohlen.

Alle vier Fahrzeuge waren an der alten Güterabfertigung auf der Nordseite des Hauptbahnhofs (Treibstraße) abgestellt, so die Polizei. Sie fand in einem der aufgebrochenen Autos Blutspuren, die jetzt kriminaltechnisch untersucht werden.

Hinweise von Zeugen gesucht

Die Eigentümer von zwei Autos wurden inzwischen ermittelt und informiert. Sie holten ihre Fahrzeuge ab. Die beiden weiteren Autos wurden zur Sicherung abgeschleppt. Die Höhe des Sachschadens ist derzeit noch nicht bekannt. Die Ermittlungen dauern weiter an.

Die Bundespolizei bittet Zeugen, die Hinweise auf die Aufbrüche geben können, sich unter der kostenfreien Servicenummer der Bundespolizei zu melden: (0800) 6 88 80 00.
Außerdem gibt die Bundespolizei Ratschläge zur Verhinderung derartiger Aufbrüche.

Demnach sollten Autobesitzer:

  • keine Wertsachen im Innenraum oder im Kofferraum hinterlassen
  • Ausweise, Fahrzeugpapiere, Schriftstücke mit der Wohnungsanschrift und Hausschlüssel immer aus dem Fahrzeug nehmen
  • sorgfältig mit dem Autoschlüssel umgehen.
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Kommentare
22.02.2013
18:48
Unbekannte brechen vier Autos auf - Blutspuren gesichert
von xxyz | #1

Heute wird ein Auto auch ohne Wertsachen etc. aufgebrochen oder für Gegenstände, die ein paar EUR Wert haben. Deshalb:

Ratschläge an die Polizei:
- Öfter Streifen im Bahnhofsbereich einsetzen

Ratschlag an die Justiz:
- Intensivtäter im Innenraum der JVAs unterbringen

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