Über 130 Einsätze nach Unwetter - keine Verletzten
22.06.2008 | 22:06 Uhr 2008-06-22T22:06:00+0200
Schwere Unwetter haben am Sonntag erhebliche Schäden angerichtet. Die Feuerwehr musste über 130 Mal ausrücken. Menschen kamen nicht zu Schaden.
Bis spät in die Nacht hatten die Rettungskräfte zu tun. Eine erste Gewitterfront mit starken Regenfällen, Hagel und Sturmböen hatte gegen 18 Uhr Dortmund erreicht und vor allem in den südlichen Stadtteilen erhebliche Schäden angerichtet. Innerhalb von zehn Minuten gingen in der Leitstelle der Feuerwehr fast 170 Notrufe ein. Im mehreren Stadtteilen wurden Bäume entwurzelt und waren auf Straßen, Autos und Stromleitungen gestürzt. Vier Autos waren unter Bäumen begraben worden. Allein auf der Wittbräucker Straße waren auf 150 Meter Länge Bäume und Äste auf die Straße gefallen.
Eine zweite Unwetterfront traf gegen 19.40 Uhr den Westen der Stadt. Binnen weniger Minuten gingen erneut unzählige Notrufe ein. Hier waren es vor allem voll gelaufene Keller, die die Rettungskräfte beschäftigten. Neben der Berufsfeuerwehr befanden sich auch 15 Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz. Die Wetterdienste registrierten Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 115 Stundenkilometern. Örtlich fielen 25 Liter Regen pro Quadratmeter.
Glimpflich kam der Band-Contest und das Fußball-Fanfest auf dem Friedensplatz beim Unwetter weg: War nachmittags noch überlegt worden, die große Leinwand abzumontieren, mussten die bereitsstehendenen Kletterer doch nicht Hand anlegen. Lediglich die Bands beim Halbfinale „Dortmund sucht die Superband” mussten ihre Auftritte verkürzen - jede der vier Band spielte jeweils nur drei Lieder. Somit war Zeit genug für eine ausgedehnte Regenpause. Auch ein Blitzeinschlag tangierte die Fans nicht: Der Blitz schlug ins Stadthaus ein - richtete aber wegen der Blitzableiter keinen Schaden an.
22:20
voll schlimm.. hier fährt gar nix mehr...kein bus keine bahn....gut das ich zu hause bin :D
18:45
Bei den Gewittern konnte einem Angst und Bange werden. So weit wir das mitbekommen haben, war die Hilfe danach gut organisiert. Dank an die Einsatzkräfte....
21:49
Glück gehabt....Hier im Süden war echt Land unter!!!