U-Turm zieht wieder mehr Besucher an

Rund 12.000 Besucher mehr als im Vorjahr besuchten 2014 den U-Turm: Das Leitungs-Team des Kunst- und Kreativzentrums zog am Mittwoch eine gute Bilanz. Und was sie an Ausstellungen und Events für 2015 ankündigten, ist auch nicht ohne.

Dortmund.. Es waren vor allem die großen Sonderschauen, die dem U 2014 viel Aufmerksamkeit beschert haben: "His Master’s Voice", "Körpermaumau", "Böse Clowns" und vor allem die "Arche Noah" (die zusammen mit "Körpermaumau" 11.000 Besucher anzog) waren die Blockbuster, zogen Besucher an und bescherten dem U auch in überregionalen Medien viel Beachtung.

27 Sonderschauen

Insgesamt 27 Sonderschauen (also Ausstellungen, die nicht oder nicht nur aus der Sammlung des Museums Ostwall gespeist wurden) eröffneten 2014. Der Turm zählte insgesamt 122.697 Besucher - die Festivals, Tagungen, Konferenzen und ähnliches inklusive.

Im fünften Jahr seines Bestehens zeigt das U eine große Ausstellung mit Meisterwerken von der romantischen Malerei bis zur klassischen Moderne. 200 Werke sind vom 14. Mai bis 9. August zu sehen, von Caspar David Friedrich über Carl Spitzweg und Emil Nolde bis Max Beckmann.

Die Gemälde wurden in der 30er-Jahren für ein neues Haus zusammengetragen, das wegen des Krieges nicht mehr gebaut wurde, wie die städtischen Kulturbetriebe am Mittwoch mitteilten.

Große Bier-Ausstellung

Mit einer großen Bier-Ausstellung blickt das "U", das für rund 80 Millionen Euro aus der Union-Brauerei entstanden ist, von November an auf 500 Jahre Reinheitsgebot zurück. Vor allem große Sonderausstellungen wie zuletzt "Arche Noah" und "Böse Clowns" haben dazu beigetragen, dass seit der Eröffnung des Zentrums im Kulturhauptstadtjahr 2010 eine halbe Millionen Menschen das "U" besucht haben.

Mit dpa-Material