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U-Bahn-Rolltreppe Brunnenstraße nach Brandstiftung repariert

29.06.2011 | 18:00 Uhr
U-Bahn-Rolltreppe Brunnenstraße nach Brandstiftung repariert

Dortmund. Hier rollt zurzeit nichts: Drei Brandanschläge haben vier die Rolltreppen im U-Bahnhof Brunnenstraße lahm gelegt. Seit vier Wochen sei in einem der zentralen U-Bahn-Stationen der Dortmunder Nordstadt nichts passiert, klagt Peter Erler, Sprecher der jungen Bürger-Initiative Brunnenstraße. Ältere und gehbehinderte Menschen müssten erst die vielbefahrene Straße queren, um dann mit dem Aufzug nach unten zu kommen.

Bernd Winkelmann, Pressesprecher der DSW21, beschwichtigt: Rolltreppen und Zubehör schließlich gibt es nicht von der Stange. Da bei den Brandstiftungen auch ein Handlaufrad beschädigt worden ist, hat das Beschaffen der Ersatzteile seine Zeit in Anspruch genommen. Ab Montag aber, so Winkelmann, können die Reparaturen beginnen. Dann werden nach und nach die drei beschädigten Rolltreppen repariert.

Zwischen dem 20. Mai und dem 2. Juni hatten Brandstifter dreimal an den U-Bahn-Rolltreppen "Brunnenstraße" Feuer gelegt . In allen Fällen entstand Sachschaden in Höhe von jeweils 10 000 Euro. Inzwischen haben sowohl die Polizei als auch der DSW21-Sicherheitsdienst ein besonderes Auge auf den U-Bahnhof.

Dass es sich bei den Feuern keinesfalls um Kavaliersdelikte handelt? Eine Rolltreppe für die Brunnenstraße kostet um die 200 000 Euro. Vier davon muss Dortmunds U-Bahn-Betreiber DSW21 im Durchschnitt pro Jahr auswechseln.

Anja Schröder



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