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TV-Lernsender für Studenten heißt jetzt „nrwision“

29.10.2010 | 18:03 Uhr
TV-Lernsender für Studenten heißt jetzt „nrwision“
Das Logo des neuen TV-Lernsenders. Quelle: TU Dortmund

Dortmund.Der TV-Lernsender.NRW hat einen neuen Namen: Ab sofort firmiert der Sender, den Journalistikstudenten der TU Dortmund als Übungsfeld nutzen, unter dem Titel „nrwision“. Prof. Michael Steinbrecher lüftete am Freitagabend das Namensgeheimnis.

Prominente Medienmacher wie die Journalistin Christine Westermann, Fußballreporter Manfred Breuckmann und 1LIVE-Moderatorin  Sabine Heinrich waren am Freitagabend (29. Oktober 2010)  in Dortmund dabei, als ZDF-Moderator und Journalistik-Professor Dr. Michael Steinbrecher das Geheimnis lüftete und den neuen Namen des TV-Lernsender.NRW bekannt gab: „nrwision“.

nrwision – eine Mischung aus NRW und Vision: das passt zu einem landesweiten Fernsehsender, der neue Ideen ins Programm bringt. Während der Sendung, die rund um die Bekanntgabe des neuen Namens im Studio des Dortmunder Technologie-Zentrums aufgezeichnet wurde, nutzten Journalistik-Studenten die Gelegenheit, den Medienmachern in ungewöhnlichen Interviewsituationen ihre Geheimnisse zu entlocken.

Der Sender ist seit Anfang 2009 Bestandteil des Pilotprojekts “Ausbildungs- und Erprobungsfernsehen in NRW“, das von der Landesanstalt für Medien gefördert wird. Das Institut für Journalistik der TU Dortmund betreibt den Lernsender unter der Projektleitung von Prof. Dr. Michael Steinbrecher.

Unter dem Motto „Jeder kann mitmachen“ ermöglicht es der Sender angehenden Medienprofis und Hobby-Filmern, ihre Werke landesweit an einem großen Publikum zu testen und bringt damit Ideen ins TV, die im klassischen Fernsehen nicht zu sehen sind.

Eins dieser Formate, das Dortmunder Journalistik-Studenten entwickelt haben, wurde auch am Freitagabend präsentiert. Bei den „Bettgeschichten“ gingen dabei die Studenten mit den Medienprofis Christine Westermann und Manfred Breuckmann wortwörtlich ins Bett und stellten ihnen in dieser ungewöhnlichen Interviewsituation keine alltäglichen Fragen.

Michael Steinbrecher, Professor am Institut für Journalistik und als ZDF-Moderator ein Interview-Experte, war zufrieden mit dem Abend: „Wir wollen Zeichen setzen und in der TV-Landschaft Raum für neue Ideen geben. Der neue Name soll uns noch bekannter machen. Jetzt legen wir erst richtig los.“

Dass nrwision ein Sender zum Mitmachen ist, spiegelt sich auch in der Namensfindung wider: Aus mehr als 100 Vorschlägen der Zuschauer und Programmzulieferer wurden drei in die engere Wahl genommen und zur Abstimmung gestellt. Mit 53 Prozent machte am Ende nrwision das Rennen.

DerWesten

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