Tunnel nicht unter Verdacht
25.02.2010 | 19:07 Uhr 2010-02-25T19:07:00+0100Teilbereiche der U 46 und der B 236-Tunnel in der Höhe Berghofen sind zwei Bauwerke, die im Rahmen des Bauskandals um Bilfinger und Berger genauer in Betracht genommen werden.
Für Verdächtigungen aber lassen Stadtpressesprecher Udo Bullerdieck als auch der Sprecher von StraßenNRW, Andreas Roth, keinen Platz. Man komme den Aufforderungen nach und stelle die Unterlagen der Firmen zusammen, die den Berghofer Tunnel gebaut hätten, sagt Roth. Das seien Akten, „die können sie nicht in zwei Händen tragen – das wird dauern”. StraßenNRW habe die Baustelle ständig überwacht, eigenen und auswärtigen Sachverstand hinzugezogen. Und nach dem Grundsatz verfahren: „Wer baut, prüft nicht.” Von daher hätte man „ein gutes Gefühl”. Das hat Bullerdieck auch. Man sei ebenfalls dabei, die Aufforderung der Berzirksregierung Düsseldorf umzusetzen, mitzuteilen, welche Firma an welcher Baumaßnahme beteiligt war. Bilfinger beträfe das Teilstück zwischen Saarlandstraße und Präsidium. „Es besteht aber kein Grund zur Sorge, die Strecke ist seit 15 Jahren in Betrieb und es hat noch nie irgendeinen Mangel gegeben.” dib
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Ist Straßen.NRW nicht auch die Behörde, die mal eben ein paar Jahre lang übersehen hatte, dass das Dortmunder Planungsamt ein Bundes-Tunnelprojekt mit eigenen, nicht genehmigungsfähigen Verzierungen versehen hatte?