Trotz Festnahme: Erneut ein totes Kaninchen
17.05.2009 | 17:04 Uhr 2009-05-17T17:04:00+0200
Dortmund. Die Serie von Kaninchentötungen nimmt kein Ende. Nur einen Tag nachdem die Polizei einen 26 Jahre alten Tatverdächtigen vor seiner Wohnung in Dorstfeld festgenommen hatte, wurde Samstagmorgen wieder ein totes Kaninchen gefunden.
Es lag im Garten eines Einfamilienhauses in Husen. Sowohl den Kopf als auch einen Vorderlauf hatte der Täter abgetrennt. Einzelheiten waren von der Polizei nicht zu erfahren. Erst heute wolle man die Öffentlichkeit über weitere Details informieren.
Nach der Festnahme des körperlich und geistig behinderten 26-Jährigen am Freitag hat die Staatsanwaltschaft bisher keinen Haftbefehlsantrag gestellt. Der Tatverdächtige ist dem sozialpsychiatrischen Dienst überstellt worden. In seiner verwahrlosten Wohnung wurden 41 lebende Tiere sowie dutzende Tierkadaver gefunden. Im Rahmen der Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz werde nun ein psychiatrisches Gutachten erstellt.
Bereits am Freitag äußerte nicht nur Oberstaatsanwältin Dr. Ina Holznagel Zweifel, ob es sich bei dem jungen Mann um den Täter handelt, der alle 57 Kaninchen auf dem Gewissen hat, die seit Januar 2008 in Dortmund getötet wurden. Auch innerhalb der Polizei wurde die Frage aufgeworfen, ob sie tatsächlich den Kaninchen-Killer geschnappt haben oder nur einen von vielen Tierhassern.
20:04
Ich verstehe auch nicht, warum die Tierhalter ihre Tiere zumindest nachts über nicht ins Haus holen, wo man doch weiß, dass sich so ein Mensch rumtreibt.
13:01
Fürchterlich das es jemanden gibt der Freude daran findet, nur zum Vergnügen ein wehrloses Tier zu töten.
Dennoch, hier schauen alle entsetz zu, wenn aber durch übertriebene Grünpflege in privaten Gärten oder noch schlimmer bei städtischer Grünpflege Igel mit der Motorsense zerfetzt und verstümmelt liegengelassen werden freuen sich alle wie schön aufgeräumt unsere Stadt aussieht. Hier wird das letzte Laub aus den Gebüschen und Sträuchern gezerrt bis nur noch der blanke Boden sichtbar ist.
Kein Platz zum Überleben weder für Igel noch für Singvögel .