Das aktuelle Wetter Dortmund 11°C
Gedenken

Totschläger eines Punkers wieder auf freiem Fuß

28.09.2010 | 20:25 Uhr
Totschläger eines Punkers wieder auf freiem Fuß

Dortmund.Der wegen Totschlags am Punker Thomas „Schmuddel“ Schulz zu sieben Jahren Haft verurteilte Sven K. befindet sich wieder auf freiem Fuß. Dass dieser immer noch Kontakte zur rechten Szene unterhält, davon ist das antifaschistische „S4“-Bündnis überzeugt. Am Mittwoch, 29. September, will das Bündnis ab 18 Uhr mit einer Demonstration auf die Entlassung aufmerksam machen.

K. hatte den 32-jährigen Schmuddel am 28. März 2005 in der U-Bahn Kampstraße erstochen. In der vergangenen Woche war er vorzeitig aus der Haft entlassen worden. Der zur Tatzeit 17-Jährige war anerkanntes und respektiertes Mitglied der rechtsradikalen Szene in Dortmund.

Es bestehe kein Zweifel daran, so Sonja Brünzel, Sprecherin des S4-Bündnisses, dass Sven K. nach wie vor seiner nationalsozialistischen Gesinnung treu geblieben ist. So pflege er auch weiterhin freundschaftlichen und vor allem politischen Kontakt zu seinen „Kameraden”. Deshalb werde man am heutigen Mittwoch auch vor dem rechten Zentrum an der Rheinischen Straße demonstrieren.

Dort finde jeden Mittwoch das „Kameradschaftstreffen” statt, an dem nun aller Voraussicht „nach auch der rechte Mörder K. teilnehmen wird“, so das Bündnis weiter. der hatte im Internet erklärt, dass er weiter Kontakt zur rechten Szene pflegen werde.

Die Demo startet an der Kampstraße, findet ihren Abschluss an der Katharinentreppe .

DerWesten

Facebook
 
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/3771586/create

UMFRAGE

Sollen Stehplätze in Fußballstadien abgeschafft werden?

 
Aktuelle Fotos und Videos
Layla Zoe in Dortmund
Bildgalerie
Piano
Hitze am Phoenix-See
Bildgalerie
Wetter
Achtung, Dortmund — hier droht Bußgeld!
Bildgalerie
Bußgeld-Katalog
Aus dem Ressort
Wohnraum für Arme: Knapp und schlecht saniert
Soziales
Auf dem Wohnungsmarkt haben Menschen mit wenig Geld das Nachsehen. Zum einen gibt es immer weniger Sozialwohnungen. Zum anderen lassen privater Finanzinvestoren günstige Wohnungen verkommen.
Aus Amerika direkt nach Hörde
Germany's next Topmodel
Model Diana hätte Germanys next Topmodel werden können, Model-Mama Heidi Klum rechnete ihr große Chancen fürs Finale aus. Diana aber entschied sich gegen die Show und schied aus familiären Gründen freiwillig aus. Mit ihrer Familie ist die 17-Jährige nach ihrem Ausstieg von Hagen nach Hörde gezogen.
Foto