Toter im Hafenbecken wurde nicht umgebracht

Die Leiche wurde mit einem Boot der Hafenaufsicht an Land gebracht.
Die Leiche wurde mit einem Boot der Hafenaufsicht an Land gebracht.
Foto: René Werner / IDA News
Was wir bereits wissen
Der Tote, der im Dortmunder Hafenbecken gefunden wurde, ist noch nicht identifiziert. Die Polizei geht derzeit nicht von einem Gewaltverbrechen aus.

Dortmund.. Der Leichenfund im Becken des Dortmunder Hafens gibt der Polizei weiter Rätsel auf: Noch immer ist der etwa 30 bis 40 Jahre alte Tote nicht identifiziert. Ein Gewaltverbrechen schließen die Ermittler jedoch nach ersten Erkenntnissen aus.

Fund Es gebe keinen Hinweis auf Fremdverschulden, teilte die Polizei am Montag auf Nachfrage unserer Redaktion mit. Über weitere Details zu den Umständen des Todes wurde nichts bekannt, ebenso wenig zu der Frage, wie lange die Leiche schon im Kanal trieb.

Der leblose Körper des Mannes war am Freitagvormittag im Hafenbecken entdeckt und umgehend der Wasserschutzpolizei gemeldet worden. Die sicherte daraufhin den Bereich, während zwei Taucher der Feuerwehr den Mann aus dem Wasser holten.

Zufällige Parallelen zu Tatort-Dreharbeiten

Verrückter Zufall: Genau an der gleichen Stelle hatte es zwei Wochen zuvor Dreharbeiten für den Dortmund-Tatort "Hundstage" gegeben, bei denen es ebenfalls um eine Wasserleiche ging.

Mitarbeiter der benachbarten Firma DB Schenker, die die Bergung aus dem Fenster verfolgten, dachten anfangs, die Crew des Fernseh-Tatorts habe ihre Leichenpuppe vergessen.