Tommy Emmanuel zeigt großes Gitarrenspiel

Er zählt zu den größten Gitarristen der Welt: Der Australier Tommy Emmanuel war am Montagabend zu Gast im Westfalenpark. An der Seebühne zeigte er, wie gut er das Gitarrenspiel beherrscht. Wir verraten, ob sich der Besuch gelohnt hat, und zeigen die schönsten Fotos des Abends.

Dortmund.. Rund 500 Besucher kamen am Montagabend zur Seebühne im Westfalenpark, um Weltklassegitarrist Tommy Emmanuel unter freiem Himmel spielen zu hören - ungefähr so viel, wie die Veranstalter erwartet hatten, "vor dem Hintergrund des Wetters der letzten Tage", sagt Veranstalter Thomas Falke. Die 60-jährige Gitarren-Ikone kam extra aus Australien geflogen, nur für dieses eine Konzert. Und der Besuch lohnte sich.

So hat es uns gefallen:

Zweieinhalb Stunden, von acht Uhr an bis in die Dunkelheit, zockte Emmanuel auf seinen drei mitgebrachten Instrumenten Stücke aus allen nur denkbaren Genres, atemlos, blutvoll und nie zu lange einen Applaus abwartend: Swing, Blues, Funk, Rock, ruhigen Gitarrenpop, Boogie Woogie und auch mal verblüffend echt klingende "Schlagzeug"-Soli. Dabei schien der virtuose Charismatiker seine Musik genauso in jedem Muskel zu spüren wie seine Zuhörer: er wiegte den Kopf, schloss die Augen, tanzte auf der Bühne mit seiner Gitarre, genoss sichtlich jeden einzelnen Ton, den seine Hände den abgerockten Saiten entlockten.

So hat es den Zuschauern gefallen:

Ulrike Brach (58): "Das war ein absolut supertolles Konzert. Emmanuel ist echt ein Musiker der Spitzenklasse, er kann alles in allen Varianten: mitreißende und energiegeladene Musik, aber auch ruhige Elemente, rockige Stücke, Boogie. Er ist ein Talent."

Florian Steinhoff (21): "Ich bin ein großer Tommy-Emmanuel-Fan und habe am Konzerttag zufällig davon erfahren, dass er im Westfalenpark auftritt. Ich bin hingegangen und bin begeistert: das war sensationell."

Bernd Weber (60): "In meinem Leben habe ich zwei Menschen kennen gelernt, die ein Charisma haben, dass sich die Luft im Raum verändert: das sind Willy Brandt und Tommy Emmanuel. Egal, was er spielt, langsam, schnell, leise, laut, er ist dabei immer authentisch. Er ist ein echter Künstler."

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