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Tierschutzbund protestiert

30.01.2012 | 16:23 Uhr

„Die am 31. Januar in Dortmund beginnende Messe ‘Jagd & Hund’ gibt sich nüchtern als Einkaufs- und Erlebnisparadies für Tier- und Naturfreunde. Dabei geht es in erster Linie um das Töten von Tieren“, kritisiert der Deutsche Tierschutzbund.

Jagdreisen ermöglichten den Abschuss von Tieren weltweit. Vom Braunbären in Sibirien bis zum Löwen in Südafrika sei alles dabei: Jagdtrophäen ohne ökologischen Sinn, urteilt der Tierschutzbund in einer Pressemitteilung.

Der Deutsche Tierschutzbund erneuert anlässlich der Messe zudem seine Forderung nach einer grundlegenden Novellierung des deutschen Jagdrechts.

„Einzelne Jagdpraktiken, z.B. die Jagdhundeausbildung an lebenden Enten oder tierschutzwidrige Jagdmethoden wie die Fallenjagd und die Verwendung von Bleischrot, müssen ebenso verboten werden wie der Abschuss Tausender Haustiere“, fordert der Deutsche Tierschutzbund.

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