Thier-Galerie zieht Konsequenzen aus der Bomben-Evakuierung

Am Tag nach der Bombendrohung gegen ein Schuhgeschäft in der Thier-Galerie hat sich die Center-Managerin zur Evakuierung geäußert. Alles sei sehr geordnet verlaufen. An einer Stelle will man aber eine Veränderung vornehmen.

Dortmund.. Die Polizei hatte die Thier-Galerie am Mittwoch um 17.20 Uhr räumen lassen, um einen verdächtigen Gegenstand zu untersuchen. Am Ende war keine Gefahr zu erkennen. Mitarbeiter und Kunden mussten die Thier-Galerie vor diesen Untersuchungen verlassen.

"Das ist sehr geordnet verlaufen, es gab keine Panik und hat hervorragend funktioniert", sagte Center-Managerin Heike Marzen (38) am Donnerstag. Ärgerlich waren die Umsatzverluste, die jedoch nicht genau zu beziffern seien.

"Das müssen wir besser organisieren"

"Mir tut es unendlich leid, dass Mitarbeiter in Blusen und T-Shirts in der Kälte auf der Straße standen - das müssen wir besser organisieren können", sagte Heike Marzen, die auch die Beeinträchtigungen für die Kunden bedauert.

Obwohl die automatischen Lautsprecherdurchsagen für die Räumung aktiv waren, zeigte die Ampel einer Parkhauszufahrt noch grünes Licht, obwohl die Zufahrt nicht mehr möglich war. Techniker werden jetzt die "Parkleitanzeige" neujustieren, so Heike Marzen.

Am Donnerstagmorgen veröffentlichte die Thier-Galerie ein Statement auf Facebook: Beitrag von Thier-Galerie Dortmund.