Technischer Defekt löste vermutlich Autotransporter-Brand auf A45 aus
13.12.2012 | 11:16 Uhr 2012-12-13T11:16:58+0100
Dortmund. Auf der A45, Fahrtrichtung Oberhausen, ist am Donnerstagmorgen ein Autotransporter in Brand geraten. Die Autobahn war bis 13 Uhr gesperrt. Autofahrer mussten bis zu drei Stunden in Fahrzeugen warten und wurden von Helfern mit Heißgetränken versorgt.
Ein brennender Lastwagen hat seit kurz nach 6 Uhr für schwere Behinderungen im Verkehr rund um Dortmunds Süden gesorgt. Der beladene Autotransporter geriet laut Polizei um kurz nach 6 Uhr aus bislang ungeklärter Ursache in Brand. Der Fahrer rettete sich rechtzeitig aus seinem Fahrzeug und blieb unverletzt. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 800.000 Euro.
Flammen schlugen aus dem Radkasten
Nach Angaben des 54-jährigen Lkw Fahrers aus Kyritz, fuhr er zur Unfallzeit im zweispurigen Baustellenbereich der A 45, als er kurz hinter dem Autobahnkreuz Dortmund-Süd einen lauten Knall hörte. Er bremste und fuhr auf den Seitenstreifen. Bei der Kontrolle seines Fahrzeugs entdeckte er am linken hinteren Radkasten Flammen, die er mit Hilfe eines Zeugen mit Feuerlöschern vergeblich versuchte zu bekämpfen. Noch bevor das Feuer auf alle Fahrzeuge übergriff, konnte der Fahrer einen von acht Pkw von der Ladefläche auf den Seitenstreifen retten. Die übrigen Autos fingen Feuer und brannten so wie der Transporter auch aus.
A45 musste gesperrt werden
Für die Löscharbeiten und aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde die A 45 in beiden Richtungen komplett gesperrt. Die Fahrbahn in Richtung Frankfurt wurde gegen 7:30 Uhr wieder frei gegeben, die Richtungsfahrbahn Oberhausen blieb bis kurz vor 13 Uhr gesperrt. Zeitweise mussten Autofahrer bis zu drei Stunden in ihren Autos verharren, bis sie an der Brandstelle vorbeigeleitet werden konnten. Helfer kümmerten sich um die Verkehrsteilnehmer und verpflegten sie mit Warmgetränken.
Nach Lösch- und Aufräumarbeiten wurde die Fahrbahn gesäubert und gestreut, damit das eingesetzte Löschwasser nicht am Boden gefriert. Auch die Untere Wasserbehörde Dortmund war wegen Verschmutzungen durch den Brand und Löschmittel, das in die Kanalisation geraten war, im Einsatz.
08:17
Seh interessant, das im Artikel von Versorgung der in der Sperrung stehenden mit Warmgetränken steht.
Ich hab selbst von kurz nach sechs bis kurz vor zehn in der Sperrung gestanden,
ich bin in keinster Weise mit Getränken versorgt worden.
Auch in der Umgebung von meinem Auto habe ich keinen Helfer mit Heissgetränken gesehen !
19:15
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14:11
ich hab den lkw um kurz nach 6 in der baustelle hinter dortmund-süd überholt. mehrere fahrzeuge vor mir haben den fahrer schon per warnblinkanlage versucht zu warnen. schon mehrere hundert meter hinter dem lkw hatte ich beissenden geruch in der lüftung und beim überholen sah man, dass die quelle im bereich der achse des anhängers fahrerseitig lag. sprühende funken und kleine flammen waren zu sehen.