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Tattoo- und Piercing-Convention in Dortmund geht Stefan Kretzschmar unter die Haut

15.06.2012 | 17:16 Uhr
Bei der 17. Internationalen Tattoo- und Piercing-Convention in Dortmund ließ sich auch Handballer Stefan Kretschzmar ein neues Bild von „Miami Ink“ stechen. Fotos:

Dortmund.   Jeder zehnte Deutsche ist mittlerweile tätowiert. Und es werden immer mehr, wovon auch die 17. Tattoo & Piercing Convention in der Westfalenhalle Dortmund mit Promis wie Handball-Punk Stefan Kretzschmar profitiert. Der Trend sind fotorealistische Portraits etwa von Andy Engel.

Wer in diesen Tagen die Fußball-Europameisterschaft schaut, sieht neben deutschen Siegen vor allem eines bei den Spielern: Tattoos ohne Ende . Insofern könnte der Zeitpunkt kaum besser sein, mit der 17. internationalen Tattoo & Piercing Convention auf aktuelle Trends aufmerksam zu machen. Und wer noch bis Sonntag, 17. Juni, in Dortmunds Westfalenhalle 3B Ausschau nach neuen Motiven und Techniken hält, dem geht das breite Angebot mit Sicherheit unter die Haut.

Und noch ein Wortspiel: Aus der Masse der Tätowierten und Gepiercten sticht Handball-Legende Stefan Kretzschmar hervor . „Der ist schon länger ein Freund unserer Messe“, sagt Organisationschefin Carolin Stutzmann vom Veranstalter Wildcat. Zur 17. Auflage begab sich „Kretzsche“ besonders gerne und bereitwillig auf den Stuhl der renommierten US-Künstler von „Miami Ink“. Die Hauptdarsteller der erfolgreichen Amerika-Serie “ Chris Garver, Darren Brass, James Hamilton und Yoji griffen direkt neben der Bühne zu Farbe sowie Nadel und verpassten nicht nur dem Vorzeige-Model ein weiteres einschneidendes Erlebnis.

Video
Tattoo und Piercing Convention in Dortmund

Und überhaupt: Das Programm der Messe zeigt sich an diesem Wochenende sportlich und lässig. Rocker und Dschungelcamp-Bewohner Martin Kesici betätigt sich als Moderator, unterstützt von der Berliner Radiokollegin Nic. Am Wochenende gibt es Bodypainting, Burlesque-Shows und Wettbewerbe zu sehen. Musiker wie etwa Rapper Lonyen (manch einem bekannt aus der Serie „Tattoo - ein Familie sticht zu“) tritt Sonntagnachmittag auf und präsentiert passenderweise Auszüge wie den Song „Hol die Nadel raus“aus seinem Debütalbum „Unter die Haut“.

Größte Fachmesse dieser Art in Deutschland

Sie sorgen für das Beiwerk, wenn rund 300 Tätowierer und knapp 1000 Aussteller aus aller Welt auf 500 Quadratmetern Ausstellungsfläche ihre Angebote bei der größten deutschen Fachmesse dieser Art präsentieren. „Es wird von Jahr zu Jahr umfangreicher und internationaler“, meint Carolin Stutzmann und führt das darauf zurück, dass auch „Ältere“ etwa aus dem Bildungsbürgertum ihre Tattoo-Vorlieben konkret ausleben. „Es gibt nicht mehr nur den einen Typus, der sich tätowieren oder piercen will, hier treibt sich Jung und Alt herum.“

Auch die Technik habe sich gleichermaßen weiterentwickelt. Es gebe immer mehr Varianten. Zudem werde die Qualität der Tätowierungen immer besser, die Zeichen, Symbole und Bilder kämen immer schärfer zum Vorschein. Das lockte im letzten Jahr 25.000 Neugierige nach Dortmund, auch 2013 wird sich die Szene wieder in der Westfalenhalle vom 7. bis 9. Juni treffen.

Tattoo-Messe in Dortmund

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