Tatort-Kommissare entspannen vor der Reinoldikirche

Eines der großen Wahrzeichen der Stadt wird im nächsten Dortmund-Tatort auftauchen: Am Dienstag drehten das Filmteam um die Kommissare Peter Faber und Martina Bönisch vor der Reinoldikirche eine Szene für "Hundstage". Und auch eine andere prominente Stelle der City wurde zum Film-Set.

Dortmund.. Seit dem 23. Juni laufen die Dreharbeiten für "Hundstage", die achte Folge des Dortmund-Tatorts. Am Dienstag machte die Film-Crew Station vor der Reinoldikirche an der Kampstraße. Danach zogen die beiden Hauptdarsteller Jörg Hartmann und Anna Schudt vor die Sparkassenzentrale weniger hundert Meter entfernt um. Welche Szene sie dort drehten, wurde nicht bekannt. Die beiden Jung-Kommissare Nora Dalay und Daniel Kossik (gespielt von Aylin Tezel und Stefan Konarske) waren nicht dabei.

In den Tagen zuvor gab es schon Drehs am Dortmunder Hafen und im Westfalenpark. Auch vor dem Polizeipräsidium an der Markgrafenstraße gab es kleine Dreharbeiten, wahrscheinlich nur für Außenaufnahmen.

Die Handlung von Hundstage:

Dieses Mal geht es laut WDR-Pressemitteilung um einen Mord im Hafen, der mit einem 14 Jahre zurückliegenden Vermisstenfall zu tun hat. Bei den Ermittlungen decken die Kommissare Peter Faber (Jörg Hartmann), Martina Bönisch (Anna Schudt), Nora Dalay (Aylin Tezel) und Daniel Kossik (Stefan Konarske) ein düsteres Familiendrama auf.

So wird der Fall in der Pressemitteilung angerissen: "Eine Dienstaufsichtsbeschwerde macht Kommissar Peter Faber schwer zu schaffen, mit dem Polizeipsychologen geriet er am Abend noch in Streit - und dann fallen auch noch Schüsse im Dortmunder Hafen: Faber kommt gerade noch rechtzeitig, um eine der beiden im Wasser treibenden Personen vor dem Ertrinken zu retten. Die andere kann nur noch tot geborgen werden.

Als Kommissarin Martina Bönisch den Leichnam zu Gesicht bekommt, stellt sie sofort die Verbindung her zu einem alten Vermisstenfall, der die junge Polizistin 14 Jahre zuvor an ihre Grenzen geführt hatte. Jetzt, da die Hauptkommissare Faber und Bönisch aus unterschiedlichen Gründen befangen sind, sind die Kommissare Daniel Kossik und Nora Dalay besonders gefordert..."

Sendetermin noch nicht bekannt

Die Dreharbeiten laufen noch bis zum 23. Juli, nach einigen Tagen in Dortmund erfahrungsgemäß vor allem in Köln und Umgebung. Das Drehbuch stammt nicht von dem Autoren der ersten Folgen, Jürgen Werner, der für seine Arbeit für den Grimmepreis nominiert wurde, sondern von Christian Jeltsch. Der Sendetermin von Hundstage steht noch nicht fest.