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Saison 2010/11

Schauspiel: Das Programm der Saison 2010/11

21.09.2010 | 17:24 Uhr
Schauspiel: Das Programm der Saison 2010/11
Foto: Knut Vahlensieck

Dortmund.Konzerte, Premieren, Theaterprojekte – vom theatralischen Selbstmord bis zur Rettung der Stadt ist in dieser Spielzeit alles dabei. Am 25. September startet das Schauspiel am Theater Dortmund in die neue Saison.

  • Karten: WAZ/WR-Geschäftsstelle, Ostenhellweg 42, Telefon: 0231/95 73 13 69 oder im Internet
  • Adresse: Theater Dortmund, Kuhstraße 12, 44137 Dortmund-Mitte
  • Info: 0231/50 25 547 oder www.theaterdo.de

September 2010:

Samstag, 25. September, 19.30 Uhr, Schauspielhaus: Eröffnungsabend – Spielzeitauftakt mit 16 Schauspielern und einer Band. Eintritt frei!

Sonntag, 26. September, 20 Uhr, Schauspielhaus: KONZERT – M. Walking on the Water und Botanica.

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Oktober 2010:

Freitag, 1. Oktober, 19.30 Uhr im Schauspielhaus: THEATER – Premiere „Woyzeck“ von Georg Büchner. Regie: Kay Voges. Marie und Woyzeck, ein Paar. Der einfache Soldat liebt Marie sehr. Für das kleine Glück der beiden und ihr gemeinsames Kind muss er zu seinem kargen Sold Geld hinzuverdienen: Dem Arzt opfert er für zweifelhafte wissenschaftliche Experimente seine Gesundheit. Der Hauptmann, der Woyzeck öffentlich demütigt, entlohnt ihn zusätzlich für einfache Dienstleistungen. Im Arbeitsalltag aufgerieben übersieht Woyzeck zunächst erste Anzeichen einer Affäre, die Marie mit dem Tambourmajor begonnen hat. Aus der dumpfen Ahnung wird helle Gewissheit – aus dem Opfer ein Täter… Weitere Termine: 10./15./24. Oktober, 4./7./19./26. November, 11./18. Dezember, 28. Januar 2011, 13. April 2011.

Samstag, 2. Oktober, 20 Uhr im Studio: THEATER – Premiere „Miss Sara Sampson“, ein bürgerliches Trauerspiel von Gotthold Ephraim Lessing. Regie: Christoph Mehler. Was passiert, wenn eine neue und eine alte Liebe aufeinanderprallen? Der von Geldsorgen geplagte Mellefont ist mit seiner jungen Gefährtin Sara durchgebrannt, sie haben vorübergehend Quartier in einem Gasthaus bezogen. Sara hofft auf eine baldige Hochzeit. Doch nicht nur ihr Vater, sondern auch Mellefonts langjährige Geliebte Marwood haben die Spur längst aufgenommen. Denn Marwood will Mellefont zurück. Es beginnt eine Reise in die »verborgensten Falten des Herzens« – mit dem Traum vom Glück ohne Grenzen und dem Wunsch, sich selbst kein Rätsel mehr zu sein. Hoffnungen und Sehnsüchte kreieren jedoch bald einen Ort, an dem der leidenschaftlichen Suche nach einem Neuanfang immer stärker der Atem abgepresst wird. Weitere Termine: 8./9./17./27. Oktober.

Sonntag, 3. Oktober, 18 Uhr im Schauspielhaus: THEATER – Premiere „Die Perser“ von Aischylos. Regie: Marcus Lobbes. 480 vor Christus wird die übermächtige Flotte des persischen Königs Xerxes in der Schlacht von Salamis von den Griechen vernichtend geschlagen. In Anlehnung an dieses historische Ereignis schrieb Aischylos, der selbst auf griechischer Seite gekämpft hatte, nur acht Jahre später eine Tragödie aus Sicht der unterlegenen Perser. Nicht um die Schlacht als solche geht es hier, sondern um die am persischen Hof allmählich einsetzende und sich zu tödlicher Gewissheit festigende Erkenntnis, dass die eigene Streitmacht, die größte der damaligen Zeit, dem Leichtsinn des eigenen Anführers zum Opfer gefallen ist. Weitere Termine: 9./16./22. Oktober, 3./12./20. November, 19. Dezember, 17. Februar 2011, 3. April 2011.

Mittwoch, 6. Oktober, 19.30 Uhr, Schauspielhaus: PROJEKT/THEATER – Eröffnung „Stadt ohne Geld“ mit „Economy Death Match“. Regie: kainkollektiv & sputnic. Wenn Wirtschaft und Kunst gemeinsam in den Ring steigen, fliegen für gewöhnlich die ideologischen Fetzen. Angesichts der beispiellosen Finanz- und Wirtschaftskrise zeichnet sich neuerdings jedoch eine ganz neue Liebe zwischen den beiden ab: Dieses Wunder nennt sich Kreativökonomie. Kommt es zur Vereinigung oder wird es eine Schlammschlacht geben, wie man sie lange nicht erlebt hat? Im Beisein von Dr. Mareike Soerensen und Marcel Briegwitz vom IfuK und unter Mitwirkung der Rumpelpolka- und Kartoffelrock-Band Provinztheater sowie zahlreicher special guests wird die Projektreihe „Stadt ohne Geld“ mit dem „Economy Death Match“ feierlich eröffnet.

Donnerstag, 7. Oktober, 15,30 Uhr, Treffpunkt Schauspielfoyer: STADTSPAZIERGANG – Strukturwandeln I bis IV. Vier Stadtspaziergänge mit Spezialisten aus dem Dortmunder Untergrund. Was ist eine Stadt? Ist es ihre Architektur? Das Geflecht ihrer Straßen, Parks, Brachen und verborgenen Winkel? Oder sind es die Szenen zwischen den Menschen, die sich in ihr ereignen? Vier ungewöhnliche Reiseführer, vier ungeschönte Routen durch Dortmund: Mit den Partnern vom Straßenmagazin Bodo, der Fakultät für Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur der TU-Dortmund, der internationalen Open Source Community „Open Street Map“ sowie dem Tiefbauamt nimmt das IfuK die Zuschauer mit auf eine abenteuerliche Reise durch die Licht- und Schattenseiten Dortmunds.

Freitag, 8. Oktober, 20 Uhr, Studio:THEATER – Miss Sara Sampson von Gotthold Ephraim Lessing.

Samstag, 9. Oktober, 19.30 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Die Perser von Aischylos.

Samstag, 9. Oktober, 20 Uhr, Studio: THEATER – Miss Sara Sampson Gotthold Ephraim Lessing.

Sonntag, 10. Oktober, 18 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Woyzeck von Georg Büchner.

Donnerstag, 14. Oktober, 20 Uhr, Foyer: THEATER – Stadt ohne Geld: „In der Einsamkeit der Baumwollfelder“ von Bernard-Marie Koltès. Reihe „Stadt ohne Geld“. Regie: kainkollektiv & sputnic. Eine zerrüttete Brachlandschaft im Nirgendwo, es ist Nacht. Zwei Wesen prallen aufeinander, sie umgarnen, belauern und bekriegen sich: Der Dealer und sein Kunde. Alles steht auf dem Spiel, denn es geht um Gefühle, Macht, Wissen, Begehren, Sprache und Sexualität. „Mein Wunsch, wenn es ihn gibt, würde Ihnen das Gesicht verbrennen, wenn ich ihn ausspräche,“ sagt der Kunde. Fernab vom grellen Licht des Konsumkapitalismus und den unübersehbaren Wirren des Finanzmarktes entfaltet sich in der Dunkelheit dieser Szene ein Gefecht, das die Möglichkeitsbedingung jeder Markthandlung darstellt: der Widerstreit zwischen dem Wunsch und der Unmöglichkeit seiner endgültigen Erfüllung.

Freitag, 15. Oktober.19.30 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Woyzeck von Georg Büchner.

Samstag, 16. Oktober, 19.30 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Die Perser von Aischylos.

Sonntag, 17. Oktober, 18,30 Uhr, Studio: THEATER – Miss Sara Sampson Gotthold Ephraim Lessing.

Donnerstag, 21. Oktober, 20 Uhr, Foyer: THEATER – Stadt ohne Geld: „Zero Tolerance: Tötet die Kreativen!“. Uraufführung. Regie: kainkollektiv & sputnic. Es ist einfach einer dieser Tage, an dem du dich ein bisschen... tot fühlst: Shaun, Liz und Ed wollen einen ganz normalen Abend in ihrer Stammkneipe, dem Winchester, verbringen – Essen, Trinken und ein paar Bühnenshows ansehen. Doch während sie sich genüsslich die Birne zudröhnen, verändert sich etwas in der Stadt: Der Spätkapitalismus hat alle Menschen in einen Mob wahnsinniger Kreativer und Selbstverwirklicher verwandelt, die das Winchester stürmen möchten. Auch die Stadtverwaltung kann die beißwütige und willkürlich tötende Meute nicht aufhalten, anscheinend fehlen ihr die Mittel. Schon gehen die ersten Fensterscheiben der Kneipe zu Bruch, blutige Hände strecken sich nach den Gästen. Shaun greift zum Gewehr... Weiterer Termin: 28. Oktober.

Freitag, 22. Oktober, 19.30 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Die Perser von Aischylos.

Samstag, 23. Oktober, 20 Uhr, Studio: THEATER – Premiere „Ostersonntag“, nach dem Roman von Harriet Köhler. Regie: Björn Gabriel. Eine Familienidylle erweist sich als trügerisch. Ausgerechnet am Ostersonntag wird ein vergessener Brief zum Auslöser für die längst fällige, große Aussprache: Die Familie, deren Mitglieder auf unterschiedliche Weise an den Normen, Werten und Erwartungen der Gesellschaft scheitern, droht zu zerfallen. Ostersonntag ist das preisgekrönte Romandebüt von Harriet Köhler, deren brennend intensive Sprache den Figuren »gewissermaßen die Haut vom Leib« zieht (Neue Zürcher Zeitung). Björn Gabriels bewegende Adaption für das Staatsschauspiel Dresden gastierte beim Hamburger »kaltstart«-Festival.

Sonntag, 24. Oktober, 15 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Woyzeck von Georg Büchner.

Mittwoch, 27. Oktober, 20 Uhr, Studio: THEATER – Miss Sara Sampson von Gotthold Ephraim Lessing.

Donnerstag, 28. Oktober, 18 Uhr, Foyer: THEATER – Stadt ohne Geld: „Zero Tolerance: Tötet die Kreativen!“

Donnerstag, 28. Oktober, 20 Uhr im HCC: DISKUSSION – Stadt ohne Geld. Streit #1: Kreativwirtschaft. Quartiersentwicklung, weiche Standortfaktoren, Kreativökonomie, Qualitätsmanagement, Ideenwirtschaft, Gentrifizierung, Fundraising, Networking, digitale Bohème, Work-Live Balance, Interkultur, Latte Macchiato, Strukturwandel, MacBook Pro, Web 2.0, Profilbildung, Synergieeffekte, Hybridisierung, Thinktanks, Gendering, Kulturmarkenaward, Clusterbildung und Kulturhauptstadt. War’s das? Das Institut für urbane Krisenintervention (http://www.ifuk.org/) und das Schauspiel Dortmund laden Experten aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Kultur zur öffentlichen Diskussion im HCC Panoramasaal. Was kommt nach dem Ende des Industriekapitalismus? Vor der Diskussionsveranstaltung wird die Inszenierung „Zero Tolerance: Tötet die Kreativen“ im Schauspiel Dortmund gezeigt – 18 Uhr, Institut (im Schauspielfoyer). Besucher der Vorstellung erhalten freien Eintritt zur Diskussion.

Freitag, 29. Oktober, 22 Uhr, Foyer: KONZERT – Little Annie und Baby Dee. Musik-Salon mit Paul Wallfisch – präsentiert von Visions. „Small Beast“ ist der Name des Musik-Salons, den Paul Wallfisch seit Januar 2009 in New York organisiert hat. Zu Gast waren über 150 Künstler mit großem musikalischem Spektrum, und als neuer Musikalischer Leiter wird Wallfisch die Reihe nun am Schauspiel Dortmund fortsetzen. Small Beast wird einmal monatlich Treffpunkt sein für Zuhörer und Musiker von nah und fern: ein Ort für musikalische Programmatik und spontane Experimente. Die ersten beiden Gäste: Little Annie, amerikanische Schauspielerin und schillernde Underground-Chansonette, und Baby Dee, amerikanische Stimmkünstlerin und Multi-Instrumentalistin (u.a. Piano, Harfe und Akkordeon) – mit Stimmung, Poesie, Geschichten, Witz und tiefen Gefühlen durchtränkte Musik, eine Reise durch Jazz, Chanson, Cabaret und Soul.

Samstag, 30. Oktober, 19.30 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Premiere „Die 39 Stufen“, Kriminalkomödie von Alfred Hitchcock und John Buchan. Regie: Kay Voges. Präsentiert von DEW21. Seit Richard Hannay in einem Londoner Varieté die junge Annabella Schmidt kennengelernt hat, steht sein eigentlich eher langweiliges Leben auf dem Kopf. Annabella behauptet, Spionin zu sein, Richard wird in einen Mord verwickelt, gerät ins Visier der Polizei und flieht von London in die schottischen Highlands, um seine Unschuld zu beweisen, einen mysteriösen Spionagering aufzudecken – und nichts weniger als sein Land zu retten. Weitere Termine: 6./13./21. November, 12./17. Dezember, 7. Januar 2011, 2./27. Februar 2011, 5./20./25. März 2011, 17. April.

Sonntag, 31. Oktober, 18 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Premiere „Publikumsbeschimpfung“ von Peter Handke. Regie: Marcus Lobbes. In Peter Handkes »Sprechstück« treten Schauspieler auf, die jede still-schweigende Verabredung des bürgerlich-repräsentativen Theaters in Frage stellen: keine Handlung, an der Wertmaßstäbe überprüfbar würden. Keine Figuren, die stellvertretend für das bürgerliche Individuum einen Konflikt durchlebten, um verändert daraus hervor zu gehen. Kein Dialog, in dem das Für und Wider eines Arguments überprüft würde. »Wir sind keine Darsteller. Wir stellen nichts dar. Wir stellen nichts vor«, heißt es im Text, oder: »Diese Bretter bedeuten keine Welt.« Stattdessen ermöglichen die Schauspieler den Zuschauern mehr als nur anwesend zu sein – und das nicht erst in den letzten Minuten des Stücks, wenn die Sprecher die Welt mit einer Beschimpfungs-Kanonade von chorisch-antiker Größe überziehen.

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November 2010:

Mittwoch, 3. November, 19.30 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Die Perser von Aischylos.

Donnerstag, 4. November, 19.30 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Woyzeck von Georg Büchner.

Samstag, 6. November, 19.30 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Die 39 Stufen, Kriminalkomödie von Alfred Hitchcock und John Buchan.

Sonntag, 7. November, 18 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Woyzeck von Georg Büchner.

Freitag, 12. November, 19.30 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Die Perser von Aischylos.

Samstag, 13. November, 19.30 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Die 39 Stufen, Kriminalkomödie von Alfred Hitchcock und John Buchan.

Freitag, 19. November, 19.30 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Woyzeck von Georg Büchner.

Samstag, 20. November, 19.30 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Die Perser von Aischylos.

Sonntag, 21. November, 18 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Die 39 Stufen, Kriminalkomödie von Alfred Hitchcock und John Buchan.

Freitag, 26.November, 19.30 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Woyzeck von Georg Büchner.

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Dezember 2010:

Freitag, 3. Dezember, 19.30 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Premiere „Die Dreigroschenoper“ von Bertolt Brecht, Musik: Kurt Weill. Präsentiert von der Sparkasse Dortmund. Regie: Martin Nimz. – Mister Peachum hat ein raffiniertes Geschäftsmodell entwickelt: Er verwandelt mit allerlei Utensilien gesunde Menschen in Krüppel, damit sie effektiver betteln können. Und sein Laden läuft blendend. Das Leben könnte so schön sein, doch dann erfährt Peachum, dass seine Tochter Polly heimlich geheiratet hat – in einem Pferdestall! Und ausgerechnet seinen alten Gegenspieler, den charismatischen Ganoven und Frauenhelden Macheath, genannt Mackie Messer. Peachum erklärt Mackie Messer den Krieg. Er will ihn an den Galgen bringen. »Und der Haifisch, der hat Zähne ...« – Der Dreigroschenoper-Uraufführung am 31. August 1928 im Berliner Theater am Schiffbauerdamm waren turbulente Probentage vorausgegangen, in denen Brecht und Weill bis zur letzten Minute immer wieder an Text, Musik und Titel feilten. Es ist der Beginn eines Welterfolges. Die Dreigroschenoper ist das mit Abstand erfolgreichste aller Theaterstücke des berühmten deutschen Dramatikers – nicht zuletzt auch aufgrund der berühmten Kompositionen von Kurt Weill. Bertolt Brecht selbst kommentierte wenige Jahre vor seinem Tod sorgenvoll, er werde »in die Literatur eingehen als ein Mann, der den Vers geschrieben hat: ‘Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral‘«. Weitere Termine: 10./15. Dezember, 2./14./30. Januar 2011, 4./12./20./25. Februar 2011, 17./26. März 2011, 2./15. April 2011, 15. Mai 2011.

Freitag, 10. Dezember, 19.30 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Die Dreigroschenoper von Bertolt Brecht, Musik: Kurt Weill.

Samstag, 11. Dezember, 19.30 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Woyzeck von Georg Büchner.

Sonntag, 12. Dezember, 19.30 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Die 39 Stufen, Kriminalkomödie von Alfred Hitchcock und John Buchan.

Mittwoch, 15. Dezember, 19.30 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Die Dreigroschenoper von Bertolt Brecht, Musik: Kurt Weill.

Freitag, 17. Dezember, 19.30 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Die 39 Stufen, Kriminalkomödie von Alfred Hitchcock und John Buchan.

Samstag, 18. Dezember, 19.30 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Woyzeck von Georg Büchner.

Sonntag, 19. Dezember, 18 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Die Perser von Aischylos.

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Januar 2011:

Sonntag, 2. Januar, 18 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Die Dreigroschenoper von Bertolt Brecht, Musik: Kurt Weill.

Freitag, 7. Januar, 19.30 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Die 39 Stufen, Kriminalkomödie von Alfred Hitchcock und John Buchan.

Freitag, 14. Januar, 19.30 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Die Dreigroschenoper von Bertolt Brecht, Musik: Kurt Weill.

Samstag, 22. Januar, 19.30 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Premiere „Heimat unter Erde – eine Dortmunder Tiefenbohrung“. Uraufführung. Regie: Stefan Nolte. – Die große Bühne des Schauspielhauses wird zum Ort eines der letzten Dortmunder Grubenunglücke, der Bühnenturm zum Schacht, in dem sich die Grubenwehr abseilt. Die Suche nach Überlebenden führt in die Tiefe der Zeit und zu Verschütteten, zu wahren und erfundenen Geschichten. Zeitschichten werden zu Spielebenen, in denen sich Gegenwart und Vergangenheit, Mythologisches und Historisches, Grubenlied und Totengebet mischen und bespiegeln. – Dortmunder Bürger und Schauspieler gehen auf Spurensuche im Bergbau, der auch Arbeitsmigranten im Ruhrgebiet der 1960/70er Jahre Hoffnungen auf Arbeit, Einkommen und einen Platz in der Gesellschaft bot. Im Arbeitsalltag und insbesondere bei Grubenunglücken war der Zusammenhalt jenseits kultureller Schranken überlebenswichtig. Was ist von dieser Solidargemeinschaft geblieben? Haben die Träume von einst der harten Realität unter und über Tage Stand gehalten? Worauf richten sich heute die Hoffnungen und Wünsche junger Menschen? Und: Kehren wir selbst verändert von der Begegnung mit den Toten zurück? – Heimat unter Erde ist eine dokumentarisch-literarisches Recherche, umgesetzt mit Dortmunder Zeitzeugen, Jugendlichen, Schauspielern und Chören – eine Tiefenbohrung in die Vergangenheit des Bergbaus und unsere gegenwärtige interkulturelle Gesellschaft. Heimat unter Erde, gefördert von der Kulturstiftung des Bundes aus Mitteln des Heimspiel-Fonds, dem Ministerpräsidenten des Landes NRW und der Dortmunder Volksbank eG, wird in Kooperation mit dem Kulturbüro Dortmund, dem Dietrich-Keuning- Haus, dem Verbund sozial-kultureller Migrantenvereine Dortmund e. V., dem LWL Industriemuseum, der Revierarbeitsgemeinschaft Kulturelle Bergmannsbetreuung e. V. und dem Archiv im Deutschen Bergbaumuseum in Bochum erarbeitet. Weitere Termine: 27. Januar, 5,/18. Februar, 6./18. März, 16. April, 29. Mai.

Donnerstag, 27. Januar, 19.30 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Heimat unter Erde.

Freitag, 28. Januar, 19.30 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Woyzeck von Georg Büchner.

Sonntag, 30. Januar, 15 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Die Dreigroschenoper von Bertolt Brecht, Musik: Kurt Weill.

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Februar 2011:

Mittwoch, 2. Februar, 19.30 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Die 39 Stufen, Kriminalkomödie von Alfred Hitchcock und John Buchan.

Freitag, 4. Februar, 19.30 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Die Dreigroschenoper von Bertolt Brecht, Musik: Kurt Weill.

Samstag, 5. Februar, 19.30 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Heimat unter Erde.

Samstag, 12. Februar, 19.30 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Die Dreigroschenoper von Bertolt Brecht, Musik: Kurt Weill.

Donnerstag, 17. Februar, 19.30 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Die Perser von Aischylos.

Freitag, 18. Februar, 19.30 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Heimat unter Erde.

Sonntag, 20. Februar, 18 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Die Dreigroschenoper von Bertolt Brecht, Musik: Kurt Weill.

Freitag, 25. Februar, 19.30 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Die Dreigroschenoper von Bertolt Brecht, Musik: Kurt Weill.

Sonntag, 27. Februar, 15 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Die 39 Stufen, Kriminalkomödie von Alfred Hitchcock und John Buchan.

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März 2011:

Samstag, 5. März, 19.30 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Die 39 Stufen, Kriminalkomödie von Alfred Hitchcock und John Buchan.

Sonntag, 6. Februar, 18 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Heimat unter Erde.

Samstag, 12. März, 19. 30 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Premiere „Macbeth“ von William Shakespeare. Leitung: Peter Jordan. – Nach gewonnener Schlacht sind die schottischen Kriegshelden Macbeth und Banquo gerade auf der Heimreise, als ihnen drei Hexen erscheinen und Macbeth als den zukünftigen König Schottlands begrüßen, obwohl der derzeitige Herrscher, König Duncan, sich bester Gesundheit erfreut. Die überraschende Prophezeiung (und sie wird nicht die einzige bleiben) bahnt sich dennoch ihren Weg, besonders bei Lady Macbeth. Ist es Schicksal? Oder einfach nur eine zufällige, gute Gelegenheit? Was ist Schein, was ist Sein? Schnell werden sie groß, die Träume von absoluter, prachtvoller Macht. Lady Macbeth treibt ihren Mann zum Mord an Duncan; dessen Söhne flüchten ins Exil. Macbeth wird König, doch die Welt ist aus den Fugen. Die neue Wirklichkeit wird zum Albtraum, für Land und Königspaar – bis Macbeths ehemalige Weggenossen zum Gegenschlag rüsten. – Weitere Vorführungen: 16./27. März, 14./29. April, 13./22./28. Mai, 18./26. Juni, 16. Juli.

Mittwoch, 16. März, 19. 30 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – „Macbeth“ von William Shakespeare.

Donnerstag, 17. Februar, 19.30 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Die Dreigroschenoper von Bertolt Brecht, Musik: Kurt Weill.

Freitag, 18. März, 19.30 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Heimat unter Erde.

Sonntag, 20. März, 18 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Die 39 Stufen, Kriminalkomödie von Alfred Hitchcock und John Buchan.

Freitag, 25. März, 19.30 Uhr, Schauspielhaus: THEATER – Die 39 Stufen, Kriminalkomödie von Alfred Hitchcock und John Buchan.

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