Zweigleisig störfreier
03.11.2010 | 17:37 Uhr 2010-11-03T17:37:00+0100
Aplerbeck. „Eine Eingleisigkeit der Straßenbahn wirkt sich bei Störungen auf das gesamte Stadtgebiet aus. Die Folge sind Verspätungen und lange Wartezeiten“, erklärte Stadtbahnbauamtsleiter Otto Schließler am Dienstagabend im AWo-Begegnungszentrum in der Rodenbergstraße 70.
Rund 60 Interessierte waren gekommen, um den Ausführungen zur neuen Streckenführung der U47 im Bereich Marsbruchstraße und deren Neuanbindung an die A40 über den Verkehrsknoten Gottesacker sowie die Entwicklung des ehemaligen Kasernengebietes zu folgen.
Um mit der Straßenbahn von der Dortmunder City sicherer und schneller nach Aplerbeck zu kommen, ist nach dem Ratsbeschluss vom 8. Juli eine Zweigleisigkeit und eine barrierefreie Haltestelle in der Marsbruchstraße vorgesehen. „Im Sommer 2011 soll es losgehen“, so Schließler. Die Bauzeit werde rund drei Jahre dauern und ab 2015 solle die Inbetriebnahme erfolgen. Die Kosten betrügen insgesamt 34 Millionen Euro, der Eigenanteil der Stadt liege bei 2,3 Millionen Euro.
Im Zuge der Umbauarbeiten werde die Haltestelle von der Allerstraße hin zum Materialprüfungsamt verlegt, die behindertengerecht gestaltet werden soll. Zudem werde im Bereich Marsbruchstraße/Vahleweg ein Tunnel gebaut, durch den die Stadtbahn zweigleisig fährt – für eine sichere und schnelle Führung von der B1 in die Marsbruchstraße.
Im Zuge der Modernisierung müssten aber leider die Bäume auf dem Mittelstreifen der B1 dran glauben. Dieser Verlust solle aber durch die Anpflanzung neuer Einzelbäume ausgeglichen werden.
Die reine Fahrtzeit, so Schließler, würde um rund eine bis eineinhalb Minuten verringert. Eindeutig weniger würden aber die doch teils immensen Verspätungen bei Ausfall oder Störungen der U47. „Wie sieht denn die Anbindung des Vahlewegs nach den Umbauarbeiten an die Marsbruchstraße aus“, wollte eine Besucherin wissen.
„An der Einmündung wird eine Signal-Anlage den Verkehr regeln“, erklärte Schließler.
20:45
Die zitierten Argumente sind quatsch.
Verpätungen gibt es wegen Auto-/Stadtbahnunfällen auf der ganzen Strecke. Die Eingleisigkeit zwischen Allerstraße und Schuerbankstraße wird nicht beseitigt - niemals.
Der Abbiegeverkehr über die B1 ist heute auch Zweigleisigkeit mit sofortigem Anforderungskontakt für die Bahn - nix warten für die U47.
Erforderlic ist die Maßnahme zum Neubau der A40 zwischen Do-West und Do-Ost, dessen Planfeststellung erst mal gekippt ist. Sicherer ist die Unterführung schon, wenn mal ein LKW nicht bremst....
Teuer ist es nur, dafür gäb es die U48 (ohne Kreuzungsbauwerk zur U47) komplett.