Wohnzufriedenheit ist sehr hoch
04.09.2012 | 18:02 Uhr 2012-09-04T18:02:00+0200
Hörde. Die Stadt legte gestern ihre Quartiersanalyse für den Stadtteil Hörde vor. Tenor: Die Wohnzufriedenheit ist allgemein hoch.
In den alten Quartieren am Phoenix-See leben derzeit 4080 Menschen in 2398 Wohnungen. Das ist das Ergebnis einer „kleinräumigen Quartiersanalyse“, die die Stadt gestern vorstellte. Sie soll der Stadt Handlungsfelder aufzeigen.
Das Quartier 1 liegt zwischen Seekante, Hörder Semerteichstraße und der Bahnlinie, Quartier 2 erstreckt sich zwischen Willem-van-Vloten-, Faß-, Hörder Bahnhof- und Hörder Semerteichstraße und Quartier 3 zieht sich entlang der Hermannstraße bis zum Beginn der Schüruferstraße. Alle Bereiche sind von Blockrandbebauung geprägt, ein Drittel der Häuser zeigt teilweise gründerzeitliche bzw. Ziegelschmuckfassaden. „Die Bestände der ortsansässigen Wohnungsunternehmen entsprechen weitestgehend heutigen energetischen Standards und befinden sich größtenteils in einem guten Zustand“, erklärt Stadtsprecher Thomas Kampmann. Ein Indiz dafür: Die Wohnzufriedenheit ist nach einer Umfrage hoch, die Leerstandsquote niedrig. Oberbürgermeister Ullrich Sierau verhehlte allerdings nicht, dass in den Quartieren auch zu einer Entmietung durch Modernisierung komme. „Die Dimension ist aber überschaubar und kein Massenphänomen.“ Die renovierten Wohnungen seien „eher für zahlungskräftigere Mieter“.
Zu den Stärken der drei zentralen Quartiere zählt die Stadt die gute Verkehrsanbindung, gute Einkaufsmöglichkeiten im Zentrum, die Nähe zur Innenstadt und die vielfältigen Kultur- und Freizeitmöglichkeiten. Allerdings gibt es in allen drei untersuchten Bereichen ein Instandhaltungs- und Modernisierungsdefizit bei Häusern in privater Hand. „Einige der grauen Gebäude sehen jetzt technisch und optisch viel besser aus“, meinte Sierau, sprich: Sie sind gestrichen worden. Zudem fehlen Kinderbetreuungsplätze und außerschulische Angebote für Jugendliche.
Als Aufgabe sieht die Stadt vor allem die Neugestaltung des Hörder Innenstadtbereichs, speziell der Plätze und Spielplätze und die Entwicklung leerer Ladenlokale. Besonders an der Hermannstraße gebe es laut Quartiersanalyse viele ungenutzte Gewerbeeinheiten. Zudem sollen die Besitzer von Immobilien Beratungsangebote zum Thema Modernisierung und Instandhaltung gemacht werden. „Diese Immobilien machen den Großteil des Bestandes aus“, so Kampmann.
00:19
ja, wenn ich zurück denke, was in den 60 jahren in hörde los war.
es waren kinos da, tonhalle , stiftshof , odeon, appolo und das phoenix.
das brachte alles bewegung mach hörde.
das gewerkschaftshaus und der comed waren immer voll .
wenn man samstags - abends , die herrmannstr. ging, man traf immer jemanden.
nun war ich am samstag nach langer zeit mal wieder in hörde und wollte es mir mal
wieder ansehen.
die straßen waren um 19°° uhr leer, es war sehr sehr ruhig.
keine bummler , die sich mal die schaufenster an sehen wollten.
jetzt frage ich mich, was ist aus hörde geworden, eine geisterstadt.
war das so geplant von den verantwortlichen .
ich kann für mich sagen , hörde meine geburtsstadt ist auf dem absteigenden ast,
nur das haben viele noch nicht bermerkt.
m.f.g.
16:15
wird nun aus dem Komplex des alten REWE -Gebäudes ??