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Wissenschaftler ist Anlieger vom Gardenkamp

01.09.2008 | 17:49 Uhr

Hombruch. Die Bündnisgrünen aus Hombruch fahren schwere Geschütze am Gardenkamp auf. Und die zielen auf den Arbeitskreis Verkehr von Wissenschaft in Dortmund (windo).

Barbara Brunsing ist Sprecherin der Grünen. (Foto: poll)

"Der mittelbare Garden-kamp-Anwohner Prof. Uwe Clausen instrumentalisiert 'Wissenschaft in Dortmund', indem er seine persönlichen Interessen (kein Ausbau des Gardenkamps) in einem Arbeitskreis Verkehr thematisiert und dieses Ansinnen notdürftig mit dem Ansatz eines Verkehrskonzeptes für das Uni-Umland zu kaschieren versucht", heißt es in einer Stellungnahme.

Ralf Biehl und Barbara Brunsing beziehen sich auf die jüngste Sitzung des Arbeitskreises Verkehr von Wissenschaft in Dortmund (windo) unter der Leitung von Prof. Uwe Clausen. Windo hatte ein Konzept zur besseren Straßenanbindung der Universität veröffentlicht. Hierzu stellt der OV Hombruch von Bündnis 90 / Die Grünen kritisch fest: "Auf nichtwissenschaftlicher, argumentativer Ebene werden Vorschläge unterbreitet, die weder neu noch innovativ sind und als Ideenskizzen Jahre, wenn nicht Jahrzehnte zu spät kommen.

Sarkasmus kommt ins Spiel, wenn die Bündnisgrünen sagen: "Auf die Kurzformel gebracht lauten diese: Alle Straßen ausbauen, nur den Gardenkamp nicht." Das Arbeitskreiskonzept präjudiziere darüber hinaus den Aus- und Weiterbau der Universitätsstraße. "Natur- und Umweltbelange bleiben in diesen Überlegungen ebenso ausge-spart wie der Schutz der Anwohner an Vogelpothsweg, Ostenbergstraße und Lehnertweg." Deren Häuser, rufen Biehl und Brunsing in Erinnerung, seien großteils vor dem Bau der Universität errichtet worden, "ohne für derartige Verkehrsbelastungen geschaffen worden zu sein. Das städtebauliche Konzept `Am Gardenkamp konnte den geplanten Straßenverlauf dagegen bereits berücksichtigen. Für die erstgenannten Straßen hat `Wissenschaft in Dortmund keine nachhaltigen Lösungen präsentiert," kommentiert Barbara Brunsing, OV-Sprecherin, die Vorschläge.

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Kommentare
02.09.2008
03:25
Wissenschaftler ist Anlieger vom Gardenkamp
von vaikl | #1

Es war abzusehen, dass sich eine kleine strunzreiche Klientel, die sich rund um den Campus Süd in den letzten Jahren niedergelassen hatte, um bloss keine 300 Meter Entfernung zu ihrem Arbeitsplatz haben zu müssen, irgendwann mit pseudo-wissenschaftlichen Argumenten gegen den Gardenkamp-Ausbau wehren wird.

Auch diesen Menschen sei ins Stammbuch geschrieben: Sich irgendwo aus Bequemlichkeit breit zu machen bedeutet nicht, allen anderen Belangen einen Riegel vorschieben zu können!

Ich verstehe auch die Eichlinghofer CDU nicht, die sich anscheinend wieder mal instrumentalisieren lässt. Der Durchstich über den Gardenkamp und den Vogelpothsweg zum Campus Nord ist die einzige Lösung, die den Eichlinghofer Ortskern vom Uni-Verkehr aus südöstlicher Richtung entlasten könnte. Diejenigen, die über die A45 zur Uni fahren, nutzen jetzt und in jeder gedachten Zukunfts-Variante sowieso den Rest der Südtangente und belasten den Ortskern nicht.

Die Einzigen, die von einer Abkehr von der Gardenkamp-Lösung effektiv profitieren, sind die, die in den letzten Jahren dort gebaut oder sich anderweitig nieder gelassen haben. Nur: die haben gewusst, was auf sie zukommt, oder sie waren zu blöd, dies zu realisieren.

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