Verkehrsknoten an B 54...
Wieder neue Pläne für Gelände der ehemaligen Zeche Crone Wellinghofen
10.03.2010 | 18:00 Uhr 2010-03-10T18:00:00+0100Hörde. Eine fast unendliche Geschichte scheint ihrem Ende entgegenzugehen.
30 Jahre lang bastelte die Verwaltung an den Plänen für das Gelände der ehemaligen Zeche Crone in Wellinghofen. Immer wieder wurden die Pläne verworfen, immer wieder neu aufgestellt. Nun gibt es wieder eine Planung – und diesmal scheint es, als wären die neuen Skizzen nicht nur fürs Reißbrett bestimmt.
Bisher sind alle Ideen und Anregungen an den „unklaren Eigentumsverhältnissen” gescheitert, machte Birgit Niedergethmann vom städtischen Planungsamt in der jüngsten Sitzung der Bezirksvertretung Hörde (BV) deutlich. Doch nun hätten sich die beiden Hauptanteileigner – Montan-Immbobilien und Hellweg-Gruppe – bewegt. Letztere möchte schon seit langem einen Baumarkt auf das Gelände stellen und dafür die beiden Standorte an der Hermannstraße/Ecke Benninghofer Straße und Hagener Straße schließen. Doch bisher haben es diese Pläne erst einmal – im Jahr 1980 – nur bis zur Offenlegung geschafft, unter anderem legte ihnen auch die Politik zeitweise einen Riegel vor.
Die BV befürchtete damals massive Verkehrsprobleme an der Zillestraße/Ecke Hacheneyer Kirchweg, die jedoch ganz simpel gelöst werden könnten, glaubt Birgit Niedergethmann. Die Planungen beeinhalten jetzt einen neuen Knoten an der B 54 – mit direkter Anbindung an den geplanten Hellweg-Baumarkt und das Schulzentrum in Hacheney. So könnte unter anderem der Hacheneyer Kirchweg entlastet werden. Doch da hätte letztendlich Straßen NRW das letzte Wort.
Kostenintensive
Bodenaufbereitung
Kleinteiliges Gewerbe rings um den Baumarkt, das auch heute schon auf dem Crone-Gelände zu finden ist, könne den Gewerbe-Bereich abschließen. Im Norden, nahe der B 54, könnten auf dem Gelände rund 60 Einzel- und Doppelhäuser entstehen. Ein Problem sei die Schadstoffbelastung im Boden, und eventuelle Hohlräume, Hinterlassenschaften der ehemalige Zeche und Kokerei auf dem Areal. „Die Bodenaufbereitung ist sehr kostenintensiv”, weiß die Planerin.
Im Mai schon könnte das Bebauungsplan-Verfahren eingeleitet werden. Im ersten Abschnitt soll der Baumarkt entstehen. Sorgen der Hörder Politiker, dass die Bodenaufbereitung nicht ordnungsgemäß erfolgen würde, wischte Birgit Niedergethmann beiseite: „Die Bauaufsicht wird regelmäßig ein Auge auf die Arbeiten werfen”. Die Frakionen sollen über den Baufortschritt auf dem Gelände zudem regelmäßig informiert werden, versprach Birgit Niedergethmann.
22:01
xxl Baumarkt heißt doch mindestns 250m x 60m Gebäudegrundfläche mitten im Wohngebiet, macht das Sinn? Was ist mit dem Verkehrskonzept zahlt Straßen NRW überhaupt die neu geplante Abfahrt? Oder wird erstmal genehmigt gebaut und alles rollt über die Zillestraße,da ist doch jetzt schon der Teufel los. Neue Abrbeitsplätze wirds wohl nicht geben den Hellweg macht dann den Baumarkt in Hörde u Kirchhörde zu.
13:42
liegt die zeche crone nicht in hacheney?
10:30
Selbst wenn der Markt nicht gebaut wird. Ist das Ende für den Hörder Markt doch schon zu sehen. Der passt doch nicht ins Konzept von dem See. Auch Aldi & Co. müssen sich nach neuen Standorten umschauen.
23:20
Ich würde mich eher darüber freuen, wenn auf dem Gelände ein Kaufland ansiedelt. Denn ein Supermarkt in dieser Größe fehlt in Hörde.
14:19
Na das wäre doch endlich mal eine Idee. Der Hellweg in Hörde könnte etwas optisch attraktiverem direkt am See weichen und er könnte eine adäquate Größe erreichen, so daß man nicht immer noch bis nach Oespel fahren muss, wenn man mal was nicht dort bekommt. Außerdem würde eine Bewirtschaftung der Zeche Crone dem ganzen Bereich von Wellinghofen bis Hacheney gut tun!