Wache Aplerbeck mit neuer Leitung

Hauptkommisssar Jürgen Lepke (links) wird von Inspektionsleiter Friedrich Koch begrüßt.
Hauptkommisssar Jürgen Lepke (links) wird von Inspektionsleiter Friedrich Koch begrüßt.
Foto: WAZ FotoPool
Was wir bereits wissen
Jürgen Lepke ist der neue Leiter der Polizeiwache Aplerbeck

Aplerbeck..  Mit seinem Vorgänger hat er vor vielen Jahren gemeinsam Dienst getan. Und wie viele Menschen in Aplerbeck erzählt Jürgen Lepke, der neue Leiter der Aplerbecker Polizeiwache, nur Bestes über Rüdiger Denker. Aus dem Schatten des bürgernahen, beliebten Polizisten, den zum Abschied sogar noch einmal die Bezirksvertretung ehrte, wird Lepke nun nach und nach heraustreten müssen. Sein direkter Vorgesetzter Friedrich Koch, Leiter der Polizeiinspektion 3 für Lünen und weite Teile des Dortmunder Ostens, formuliert es so: „Man darf nicht in den Fußstapfen seines Vorgängers gehen. Man muss ja auch noch überholen können.“

Jürgen Lepke also ist „der Neue“. 55 Jahre alt wird der Polizeihauptkommissar Anfang Februar. 1975 hat er bei der Polizei begonnen. „Ganz normal als Schutzmann“, wie er sagt. Er hat den Wach- und Wechseldienst durchlaufen, 1989 noch einmal das Studium für den gehobenen Dienst aufgenommen – und war dann viele Jahre lang bei der Kriminalpolizei. Letzte Station vor dem Wechsel ins Chefzimmer der Wache Aplerbeck war die Leitung einer Dienststelle zur operativen Kriminalitäts- und Verkehrsunfallbekämpfung. In diesem Zusammenhang ist Jürgen Lepke auch mal im Aplerbecker Rodenberg Center gewesen. Damals stiegen gerade die Fallzahlen bei Wohnungseinbrüchen und Pkw-Aufbrüchen. Lepke hat die „präventive Aktion“ gut in Erinnerung: „Das war ,Polizei zum Anfassen’ für die Bürger“, sagt er. Der 55-Jährige weiß, dass er nicht gerade in einen Brennpunkt kriminellen Geschehens versetzt worden ist. „In Aplerbeck brennt nichts“, sagt er, „Gott sei Dank“. Keine offene Drogenszene, keine „Pappenheimer“, die ihm der Vorgänger gemeldet hätte. Und dass die Fallzahlen bei Wohnungseinbrüchen immer noch steigen, sagt Friedrich Koch, sei weder ein Aplerbecker noch ein Dortmunder Problem, sondern ein landesweites.

„Der Neue“ will sich nun erst einarbeiten. Und das wird er gründlich tun: „Ich bin keiner, der einfach etwas auf sich zukommen lässt“, sagt er. „Es sollte schon alles gut vorbereitet sein.“ Nach der Warmlaufphase wird man ihn häufig draußen bei den Bürgern sehen. Am Anfang werde er dabei noch einige Bereiche seines neuen Bezirkes genauer kennenlernen müssen: „Nach Südosten hin, runter nach Lichtendorf , bin ich noch etwas blind.“

„Wachleiter“, erklärt Friedhelm Koch die Bedeutung des Jobs, „sind handverlesene Leute. Sie müssen auf Menschen zugehen können. Sie dürfen sich nicht im Büro am wohlsten fühlen.“

Sie müssen aber auch ihren eigenen Weg gehen.