Viel Lärm um Lärmschutzwand in der Bittermark
16.02.2010 | 17:58 Uhr 2010-02-16T17:58:00+0100Bittermark. In der Bittermark ist ein Streit um die geplante Lärmschutzwand entbrannt. Wer den Bau für die vom Verein „Pro Lärmschutz” lange geforderte Maßnahme angestoßen hat, darüber scheiden sich die politischen Geister.
Während Matthias Ulrich und Thorsten Hoffmann von der CDU dem SPD-Landtagsabgeordneten Prof. Dr. Bollermann, der sich selbst als Initiator sieht, als „Trittbrettfahrer” an den Pranger stellen, schlagen die Sozialdemokraten zurück. Die SPD Bittermark habe das Thema Lärmschutz schon vor der Gründung von Pro Lärmschutz auf der Tagesordnung gehabt, sagen Norbert Schilff und Ingrid Krämer-Knorr. Nun meldet sich auch Pro Lärmschutz zu Wort: „Tatsache ist, dass wir bei der Gründung im Jahre 2001 sowohl die CDU als auch die SPD um Unterstützung gebeten haben”, betonen die Vorstandsmitglieder Elke Adomeit, Gerd Malz und Udo Sablotny. 2006, ein Jahr, nach dem die SPD die Mehrheit im Landtag verloren hatte, habe Bollermann ihnen mitgeteilt: „Ich sitze leider nicht mehr am Ruder des Bootes, hier müssen andere tätig werden!”.
„Durch unser Vereinsmitglied und CDU-Politiker Mathias Ulrich, ist dann im Jahr 2007 der Kontakt zum Minister für Verkehr und Bauen, Oliver Wittke, hergestellt worden. Herr Wittke war vor Ort und hat in enger Zusammenarbeit mit Pro Lärmschutz und Straßen.NRW den Bau der neuen Lärmschutzwand konstruktiv vorangetrieben. Zahlreiche Termine . . . haben das uns bereits seit Monaten bekannte Ergebnis gebracht”, so der Vorstand. An keinem habe Bollermann teilgenommen: „Nun informiert er sich beim Leiter des Bau- und Planungscenters Essen und tut so, als hätte er dieses Ergebnis in kontinuierlicher Arbeit geschaffen”. Er wolle „nun die Ernte einfahren”, die der Verein in „zäher Kleinarbeit und Beharrlichkeit gesät” habe.
Pro Lärmschutz arbeite parteiunabhängig, sei aber jedem Politiker dankbar, „der uns unterstützt”, sagt Adomeit: „Nur sollte man, bei allem Verständnis für das Gewinnen von Wählerstimmen, bei der Wahrheit bleiben!”.
10:17
Ja der Herr Bollermann. Er ist so der Typ der wenn etwas gut gelaufen ist sich gerne an die Spitze stellt. Wenn nicht dann bleibt er gerne im Tief-Schlaff Was für ihn ungewohnt ist das sich die Leute das nicht so gefallen lassen. Aber er wird im Wahlkampf noch andere Abstauber machen keine Angst.
Was wird er sagen wenn es keinen Lärmschutz in diesem Jahr gibt? Das könnte aufgrund der Straßenschäden durch diesen Winter durchaus so kommen.
Dann war er es sicher nicht! Was dann ja auch richtig ist. Wer nichts macht, macht ja auch nichts falsch. Wieso er dann aber im Landtag sein muß?