Verwaltung lenkt beim Thema Brücken im Nathebachtal ein

Die zwei Brücken im Nathebachtal sind marode, ohne Frage. Nur wie soll eine Erneuerung der beiden Holzkonstruktionen aussehen? Wir zeigen die verschiedenen Varianten.

Aplerbecker mark.. Der Vorschlag der Verwaltung war eine "große Lösung", eine Erneuerung in Höhe von 136 000 Euro. Die "kleine Lösung", die von Bürgern und der kommunalen Politik gefordert wurde, würde nur knapp die Hälfte kosten.

Eigentlich waren die Fronten verhärtet, doch jetzt hat die Verwaltung eingelenkt und drei verschiedene Varianten erarbeitet, bei denen es am Ende wohl auf eine für alle akzeptable Lösung hinausläuft - die günstigere und kleinere.

"Die Verwaltung hat sich unserem Anliegen und dem der Bürger angeschlossen. Das ist äußerst positiv", sagt Ingeborg Milde, Fraktionsvorsitzende der CDU in der Bezirksvertretung Aplerbeck. Und so sehen die Vorschläge der Verwaltung aus, über die die Mitglieder der Bezirksvertretung abstimmen müssen:

Variante 1 (die große Lösung):

Diese Variante ist die umstrittenste. Sie sieht vor, die beiden Brücken in einer Breite von drei Metern zu erneuern und auch den Weg auf drei Meter zu erweitern. Der Grund ist das Befahren von Wirtschaftsfahrzeugen, um die Wege und die Grünanlagen leichter und kostengünstiger pflegen zu können. Kosten: 66.000 Euro für den Weg und 70.000 Euro für die Brücken.

Variante 2 (das Mittelding):

Nur die südliche Brücke wird auf drei Meter Breite ausgebaut, die nördliche auf zwei Meter. Der Weg erhält eine Breite von zwei Metern, bekommt aber aus Gründen der Befahrbarkeit einen Wendehammer. Kosten: 61.000 Euro der Weg, 65.000 die Brücken.

Variante 3 (die kleine Lösung):

Das ist der bevorzugte Vorschlag. Hier werden die Brücken mit einer Breite von zwei Metern erneuert. Der vorhandene Fuß- und Radweg wird ausgebessert und ist nicht für Pflegefahrzeuge befahrbar. Kosten: 7500 Euro Weginstandsetzung, 60.000 Euro die Brücken.

Die dritte Variante hätte noch einen Vorteil. Da Brücken und Weg nicht mit Fahrzeugen zu befahren sind, muss das Gelände weder auf Kampfmittel noch auf Bergschäden untersucht werden. "Da wir in Aplerbeck die Kosten tragen müssen, sehe ich nur die Variante drei", sagt Jutta Fuchs. "Diese ist preis- und ortsangemessen. Es bleibt der idyllische kleine Wanderweg".