Verdruss über Staustelle der DEW
26.10.2012 | 17:51 Uhr 2012-10-26T17:51:00+0200
Aplerbeck/Schüren. Bezirksbürgermeister Sascha Mader ist sauer: Er findet, dass die Bauarbeiten an der Schüruferstraße zu langsam vorangehen.
Bezirksbürgermeister Sascha Mader (CDU) hat sich die Staustelle auf der Schüruferstraße lange geduldig angesehen. Die Dortmunder Energie und Wasser (DEW) verlegt dort neue Gas-, Wasser- und Stromleitungen und erneuert auch die Hausanschlüsse. „Solche Arbeiten müssen sein“, sagt Mader. Nach wochenlanger Verzögerung und Beschwerden der Anlieger platzte ihm jetzt der Kragen. „Es kann nicht sein, dass die wichtigste West-Ost-Verbindung für den Stadtbezirk so lange gestört wird“, sagte er.
Rückstau bis in den Ortskern
In der Schüruferstraße verlegt die DEW seit Juli in mehreren Abschnitten jeweils 340 Meter Gas- und Wasserleitungen und 600 Meter Stromkabel. „Eine größere Baumaßnahme, die sich über einen längeren Zeitraum erstreckt“, sagt Katharina Meßner-Schalk von der DEW. Klar ist auch, dass ein solches Projekt nicht ohne Ampeln auskommt. Bis heute sind die Anwohner von der Verkehrssituation genervt, ebenso die Autofahrer, die sich von Aplerbeck nach Schüren bzw. umgekehrt bewegen. „Je nach Uhrzeit unerträglich“, sagt eine Frau, die mehrfach in der Staufalle steckte. Nach Angaben von Mader reihen sich in Stoßzeiten schnell bis zu 50 Autos hintereinander, die für „deutlichen Rückstau bis in den Aplerbecker Ortskern oder auf der anderen Seite bis zur Erlenbachstraße führen“.
Arbeiten dauern noch drei Wochen
Was ihn wurmt, ist die Dauer der Baumaßnahme, die mehrfach verzögert worden sei. Die Arbeiten sollten bis Ende September abgeschlossen sein, nun habe die DEW den 13. November als Fertigstellungstermin angegeben. Aktuell, so Mader, hat die ausführende Firma einen Abschnitt, der bereits fertig war, wieder aufgerissen.
Nach Angaben der DEW-Sprecherin handelt es sich dabei um den mittleren der drei Abschnitte. „Gas und Wasser sind komplett verlegt. Dort konnten wir aber nicht, wie in den anderen Abschnitten, die Stromkabel parallel verlegen“, sagt sie. Weil die Kabel im Gehweg verlegt würden, müsse die DEW einen Ersatzgehweg anlegen – eine Auflage der Stadt. Der Ersatzweg liegt auf der Fahrbahn – mit den bekannten Ampel- und Staufolgen.
„Da wird doch keine Talsperre gebaut. Die DEW soll jetzt Gas geben und die Baustelle in 14 Tagen abarbeiten“, fordert der Bezirksbürgermeister. DEW-Sprecherin Meßner-Schalk verspricht: „In drei Wochen wird der Verkehr definitiv wieder fließen.“
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