Träume von morgen gesucht
28.09.2012 | 18:29 Uhr 2012-09-28T18:29:00+0200
Die Jugendfreizeitstätten Hombruch und Eichlinghofen stemmen gemeinsam ein Großprojekt.
„Wovon träumen wir morgen ... wird die Welt noch so sein?“ – Mit dieser Frage beschäftigen sich die Jugendfreizeitstätten (JFS) Hombruch und Eichlinghofen gemeinsam mit ihren Kindern und Jugendlichen in den Herbstferien.
Im Rahmen eines Landesjugendamtsprojektes sollen junge Menschen das Thema „Nachhaltigkeit“ anhand verschiedener Workshops erarbeiten. Dabei stehen die Themen Wasser, Ernährung, Recycling, Mobilität und Kleidung im Mittelpunkt.
Gesunde Ernährung erarbeiten
„Viele Kinder, aber auch wir Erwachsene wissen oft nicht, wo unser Essen herkommt“, sagt Peter Wagner, pädagogischer Mitarbeiter der Jugendfreizeitstätte Eichlinghofen. Um das zu ändern, beschäftigt sich eine Projektgruppe mit dem Thema „Ernährung“. Von der Anpflanzung bis zur Zubereitung sollen die Kinder den ganzen Weg ihrer Mahlzeiten mitbegleiten. Auch der Besuch eines Biobauernhofs ist geplant. Vom 15. bis 19. Oktober können sich Kinder im Alter von acht bis zwölf Jahren als Köche, Bauern oder Bioreporter betätigen.
Auf den Spuren des Wassers
Um das Element Wasser in all seinen Formen kennenzulernen, machen sich Jugendliche im Alter zwischen 13 und 23 Jahren vom 6. bis zum 10. Oktober auf den Weg in die Eifel. Hier soll durch den Besuch von Moselschleusen und Wassermühlen die Vielfältigkeit des Wassers in den Vordergrund gerückt werden. Im Rahmen des Themas wird auch eine Eisbahn genauer unter die Lupe genommen, „um alle Aggregatzustände kennenzulernen“, erklärt Roland Holze, Leiter der JFS Hombruch.
Die Nordsee als Verbindung
Um sich gemeinsam mit allen Teilbereichen beschäftigen zu können, ist vom 15. bis 19. Oktober eine Fahrt an die Nordsee nach Bad Bederkesa geplant. Es können sich hierfür noch maximal vier Jugendliche ab 13 Jahren anmelden.
Viele weitere Angebote sind geplant.
Auch nach den Herbstferien soll das Thema „Zukunftsperspektiven“ weiter im Mittelpunkt stehen, „um auch wirklich einen nachhaltigen Eindruck bei den Kindern zu hinterlassen“, sagt Angelika Schmitt vom Jugendamt.
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