Das aktuelle Wetter Dortmund 17°C
Eimerlauf

Tiefstapeln vor der Wasserschlacht

30.09.2010 | 16:52 Uhr
Tiefstapeln vor der Wasserschlacht
1. Hörder Eimerlauf mit den Haupt-, Realschulen und Gymnasien aus dem Stadtbezirk Hörde. Foto: Anja Cord

Hörde . Nicht nur der See kommt. Auch der Countdown für ein weiteres Spektakel läuft: Der „1. Hörder Eimerlauf“ am Sonntag (14 Uhr) ist zwar nur eine Gaudi beim Aktionswochenende „Hörde wir seen uns“ – aber auch hier laufen die Vorbereitungen bereits auf Hochtouren.

Doch die Rektoren der teilnehmenden Schulen wollen die Katze nicht aus dem Sack lassen. Wie sich ihre 6er-Teams aus Jahrgangsstufe 9 vorbereiten, bleibt geheim. Nachteile durch das Ausplaudern von Trainingsmethoden wollen sie vermeiden. „Das läuft. Wir haben ein gutes Gefühl“, sagt Christof Nattkemper (Goethe-Gymnasium). Er stapelt tief: Ein Leistungsträger unter seinen Eimerläufern habe absagen müssen. Während Jörg Skubinn (Marie-Reinders-Realschule) vage ankündigt: „Wir sind gut aufgestellt.“ Ansonsten Allgemeinplätze: „Toll, dass wir in Hörde so etwas auf die Beine kriegen.“

Eine „schöne Möglichkeit, in Kontakt zu kommen“, findet Carsten Schlagowski (Hauptschule Hörde). Das Potential seiner Truppe? Nur soviel: „Wir geben unser Bestes.“ Auch Armin Patschkowski, Schulsozialarbeiter am Phoenix-Gymnasium, will sich „nicht so weit aus dem Fenster lehnen“. Es gehe bloß darum, „Spaß zu haben“, behauptet er. Und die Johann-Gutenberg-Realschule ist die ganz große Unbekannte im Feld: Sie erschien jetzt erst gar nicht zur Pressekonferenz im Vorfeld.

Fest steht: Start des Rennens ist um 14 Uhr am Friedrich-Ebert-Platz.

Sechs Liter bis zur
Schlanken Mathilde

Das Ziel befindet sich auf dem Platz Schlanke Mathilde. Die etwa einen Kilometer lange Strecke verläuft über Alfred-Trappen- und Hermannstraße.

Pro Person wird ein Eimer getragen. Wassermenge: sechs Liter. Die Platzierung ergibt sich durch die benötigte Zeit der Teams und die Menge des transportierten Wassers. „Es wird für jeden Zentimeter Wasser in der Röhre eine Zeitgutschrift geben“, so Cornelius Boensmann über den Modus. Der Referent für Kinder und Jugendförderung: „Es wird keinerlei Wettbewerbsverzerrung geben.“

Dem Siegerteam winken 300 Euro Prämie, den Zweitbesten 150. Dieses Geld kann für Schulprojekte verwendet werden.

Gleichzeitig läuft am Wochenende eine weitere Spendenaktion, bei der ebenfalls die Eimer im Mittelpunkt stehen: Das GenerationenCenter hat 5000 davon gespendet. Jedes Stück wird für 50 Cent verkauft. Zudem werden einige künstlerisch gestaltete Eimer am Sonntag (13 Uhr, Friedrich-Ebert-Platz) versteigert – zugunsten eines Schulmahlzeit-Projekts der Evangelischen Kirche. „Das sind absolute Unikate“, hofft Uwe Walter vom GenerationenCenter auf einen hohen Erlös.

Christian Chmel



Kommentare
01.10.2010
05:46
Tiefstapeln vor der Wasserschlacht
von roterflitzer | #1

hoffentlich lesen das viele hoerder bürger.

da müssen solche aktionen starten ,die spenden werden für zwecke gebraucht die die politik regeln
müßte.
soweit ist es schon gekommen.

Aus dem Ressort
Was das alte Geschäftszentrum in Zukunft ersetzen soll
Neubau ab 2015 möglich
Leer, karg, grau: Das Geschäftszentrum auf dem Höchsten steht nahezu vollkommen leer und soll abgerissen werden. Wie die Zukunft auf diesem Grundstück aussehen kann, das haben sich rund 300 Anwohner am Mittwochabend von Architekten und Stadtplanern erklären lassen. Wir waren auch dabei und werfen...
27 Flüchtlinge in drei Tagen am Hauptbahnhof
Schutzersuch
Innerhalb von drei Tagen - vom 15. September bis zum frühen Morgen des 18. September - sind 27 Flüchtlinge am Dortmunder Hauptbahnhof angekommen und haben Schutzersuch gestellt. Unter den laut Bundespolizei oft sichtlich erschöpften Menschen waren auch Kinder.
Tempo 30 vor Kita gewünscht
Adelenstraße
Seit April gibt es die Kita Lummerland an der Adelenstraße. Damit die Kinder möglichst sicher in die Einrichtung kommen, wünschen sich CDU und Grüne auf Teilen der Adelenstraße Tempo 30. Hier können Sie darüber abstimmen.
Rückkehr des Runden Tisches in Hacheney
Flüchtlings-Erstaufnahme
Im dritten September nacheinander gerät die Flüchtlings-Erstaufnahmeeinrichtung in Hacheney durch eine Welle von Neuankömmlingen an ihre Grenzen. In der Bezirksvertretung Hörde kam man am Dienstag zu dem Ergebnis, dass "der Runde Tisch" in Hacheney wieder aufleben soll. Die Anwohnern sind derweil...
Dortmunder verjagt bewaffneten Räuber
Auf dem Emscherradweg
Ein unbekannter Räuber hat am Dienstagabend versucht, einen 49 Jahre alten Mann auf dem Emscherradweg zwischen Sölde und Aplerbeck auszurauben - vergeblich. Denn der Dortmunder wehrte sich.
Fotos und Videos
Infos zur neuen Mitte Höchsten
Bildgalerie
Fotostrecke
Gemeindefest an der Ruinenstraße
Bildgalerie
Fotostrecke