Test-Parkbuchten sollen laut Verwaltung bleiben

Die Anwohner hatten sich eine Tempo-30-Zone gewünscht, nun wird es im Niederhofer Kohlenweg vermutlich eine andere Lösung geben: Markierte Parkbuchten sind momentan auf der Straße zu sehen. Auch in Zukunft sollen diese für eine Verkehrsberuhigung sorgen. Für die Anwohner ist das ein Kompromiss.

Loh.. "Es ist ja ein Kompromiss, aber damit kann ich leben": Dieter Fait, Anwohner des Niederhofer Kohlenwegs steht dem Plan der Stadt Dortmund, die eingezeichneten Parkbuchten zwischen der Benninghofer Straße und dem Roten Weg als Dauerlösung zu lassen, positiv gegenüber. "Natürlich gibt es bei den Anwohner auch pro und contra, aber die Tempo-30-Zone, die sich viele der Anwohner gewünscht haben, wird es ja wohl nicht geben."

Test als Dauerlösung

Dafür gibt es auf die Fahrbahn gezeichnete Parkbuchten. Offiziell sind die Markierungen immer noch ein Bestandteil einer Testphase, die den Verkehr auf der Verbindungsstraße zwischen Höchsten und Wellinghofen beruhigen sollte. Aber aus dem Test könnte bald eine Dauerlösung werden.

"Wir haben den Eindruck, dass diese Markierungen ihren Zweck erfüllen und wir sind damit zufrieden", sagt Martin Krieg, stellvertretender Fachbereichsleiter des Tiefbauamtes. Lediglich an der Einmündung der Benninghofer Straße auf den Niederhofer Kohlenweg wird es eine Änderung an der Markierung geben.

Fahrbahnerneuerung

Neben den Park-Markierungen steht aber auf dem Niederhofer Kohlenweg noch eine Erneuerung der Fahrbahn an. "Das ist aus unserem Grundinstandsetzungsprogramm für 2015 und ist Bestandteil eines Paketes von 14 Maßnahmen in Dortmund", so Krieg. Ob der Niederhofer Kohlenweg noch in diesem Jahr eine neue Fahrbahndecke bekommt, steht jedoch noch nicht fest.

Fest steht aber, dass die Anwohner an den Kosten beteiligt werden. "Bis zu einem bestimmten Prozentsatz, das, was unserer Satzung zulässt", sagt Martin Krieg. Damit die Bürger über den Sachstand informiert werden, wird es noch eine Informationsveranstaltung geben. Im August oder im September soll dies passieren. "Wir werden auch in diesem Jahr noch einen Ortstermin haben", sagt Bezirksbürgermeister Sascha Hillgeris. "Wir werden uns die Meinung der Anwohner zu den Markierungen anhören, dann im Rahmen einer BV-Sitzung von der Verwaltung berichten lassen und dann entscheiden", so Hillgeris.