Team bastelt am Kunstfrühling
02.02.2012 | 18:27 Uhr 2012-02-02T18:27:00+0100
Aplerbeck.Es ist das neunte Mal, dass sich der Aplerbecker Markt im Mai in eine faszinierend bunte „Anderswelt“ verwandelt. Objekte werden zu sehen sein, die in der realen Welt nicht vorkommen. Aktionen stehen auf dem Programm, die einmalig sind. Ein Event für tausende von Besuchern, seit acht Jahren gestemmt von lediglich drei Frauen und vier Männern.
Das Team nennt sich „Kunst im Fenster“ und blickt auf sein fast zehnjähriges Bestehen zurück. Sein damaliges Ziel: leerstehende Ladenlokale im Aplerbecker Ortskern mit Bildern und Skulpturen für mögliche Mieter attraktiver zu machen. Doch die Leerstände in der Einkaufsmeile sind zum großen Teil Vergangenheit. Ein neues Projekt musste her: „Kunst am Fenster“ schuf den „Aplerbecker Kunstfrühling“.
Dieser Veranstaltungsreigen lockt nicht nur 65 Künstler und Kunstschaffende seitdem meistens am 1. Sonntag im Mai zum Marktplatz sondern zieht auch immer mehr Menschen an.
Schon 25 Bewerbungen
Wie beliebt das Event ist, zeigen die Bewerbungszahlen für die nur begrenzte Anzahl von Stellplätzen. Seit zwei Wochen steht der Termin (6. Mai, 11 bis 18 Uhr ) im Netz und schon drängeln sich die Interessenten. „Wir haben schon 25 Anmeldungen“, freut sich Team-Gründungsmitglied und Bezirksverwaltungsstellenleiter Ulrich Krüger. Mit ihm basteln Heike Fischer, Günter Ehlert, Ingeborg Milde, Anne Malige, Regina Holland-Erlei und Derick Meßling ebenfalls ehrenamtlich am Konzept. Denn neben der Kunst auf Leinwand und am Objekt gibt es viele Aktionen rund um die Kleinkunst. Im Angebot unter anderem: Ein zweistündiger Jazzfrühschoppen und „Walking-Acts“.Mit dabei, wie immer, sind auch die Familienzentren im Stadtbezirk sowie die Jugendfreizeitstätte Schüren. Deren Besucher und Betreuer haben sich nach dem Stuhl-Kunst-Projekt im vergangenen Jahr wieder etwas Neues einfallen lassen. „Hut-Kunst“ heißt die etwas andere Kreation, die wieder meistbietend unters Volk gebracht werden soll.
Bewerbungen für den Kunstfrühling werden noch bis zum 15. März im Netz entgegengenommen (www.dortmund.de). Wer letztlich seinen Stand auf einem eigenen 3,50 mal 3,50 Meter großem Stellplatz aufbauen darf, entscheiden die Veranstalter. Wer dabei ist, wird bis zum 1. April angeschrieben.
Auch im Park zwischen Amtshaus und Wasserschloss tut sich was. Zu den sechs schon bestehenden Kunstwerken wird sich im Frühjahr eine weitere Skulptur – diesmal nicht aus Holz sondern aus Metall – gesellen. Und auch das Schachbrett, beim Emscherumbau verloren gegangen, wird ersetzt und mit Figuren bestückt.
0mitdiskutieren