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Südufer des Phoenix-Sees wird jetzt bebaut

22.08.2012 | 17:49 Uhr
Südufer des Phoenix-Sees wird jetzt bebaut
Im Bild links gut zu sehen: die Südseite des Sees, die ab Herbst vermarktet werden soll.Foto: Hans Blossey

Dortmund.   Im Herbst sollen die ersten Grundstücke vermarktet werden. In der Interessenten-Liste stehen bereits 200 Leute.

Auf dem Weg zu neuen Ufern geht es nun auch am Südufer des Phoenix-Sees in die heiße Phase. Im Herbst will die Phoenix-See-Entwicklungsgesellschaft mit der Vermarktung der Grundstücke beginnen – und ist optimistisch, an die Erfolgsgeschichte der Nordseite anschließen zu können.

Sechs Jahre nach dem ersten Spatenstich ist Leben auf der 96 Hektar großen Fläche des Phoenix-See-Geländes eingekehrt: „Unser See wird unglaublich gut angenommen“, sagt Tanja Vock, Sprecherin der Entwicklungsgesellschaft auf Anfrage dieser Zeitung. „Und das nicht nur als Freizeit-Oase, sondern auch von Seiten der privaten und gewerblichen Bauherren und Investoren.“ Über die Hälfte der 200 Grundstücke am Südhang im Norden des Sees seien bereits fertig bebaut oder mitten im Bau, mehr als 20 Familien und die ersten gewerblichen Einrichtungen in die neuen Quartiere eingezogen. „Es herrscht eine rege Bautätigkeit“, so Vock. Auch im Hafenbecken gehe es endlich los: „Wir sind aktiv im Bau.“ Zum Sommer nächsten Jahres sollen die Gebäude Riva1 mit dem Mieter Pfefferkorn und das Seahouse mit dem Café Solo fertiggestellt sein. „Im nächsten Jahr haben wir dann also auch mehr ­Gastronomie vor Ort“, so Vock.

150 Grundstücke stehen zum Verkauf

In der Zwischenzeit will die Entwicklungsgesellschaft im Oktober/ November mit der Vermarktung der über 150 Grundstücke am Südufer beginnen. „Es haben sich schon 200 Leute in unsere Interessen-Liste eingetragen“, freut sich Vock. „Die Zahl spricht für sich. Wir nehmen aber gern weiter auf.“

Auch eine andere Zahl lässt die Entwicklungsgesellschaft strahlen. Denn wie für die Nordseite gab es auch für das Südufer einen Architekten-Aufruf. Hatten damals 50 ihre Entwürfe eingereicht, sind es diesmal 90, darunter auch einige aus dem Ausland. „Unser Ruf hat sich inzwischen gut verbreitet“, schließt Vock daraus. Vom 5. bis zum 7. Oktober werden die Entwürfe auf der Phoenix-See-Architektenmesse vorgestellt. Dabei stehe der Qualitätsgedanke im Vordergrund: „Wir wollen garantieren, dass es weiterhin eine so hochwertige Bebauung gibt wie am Südhang im Norden des Sees.“

Wie eng die Gestaltungslinien gefasst sind und welche Planungen im Einzelnen anstehen, darüber informierte Manfred Renno, Beauftragter des Landes NRW für die Bezirksvertretung Hörde, bei einer Einwohnerversammlung in der Bezirksverwaltung. Das Thema ist auch Gegenstand einer öffentlichen Sitzung am 28. August um 15.30 Uhr im Bürgersaal der Bezirksvertretung (Bahnhofstr. 16.).

Sophia Schauerte



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