Student befragt Bürger zu Elektrofahrrädern

Der Bochumer Student Christoph Boehme startet eine Befragung zum Thema: Elektrofahrräder als Ergänzung des öffentlichen Nahverkehrs in den Stadtteilen Derne, Kurl-Husen und Sölderholz/Lichtendorf
Der Bochumer Student Christoph Boehme startet eine Befragung zum Thema: Elektrofahrräder als Ergänzung des öffentlichen Nahverkehrs in den Stadtteilen Derne, Kurl-Husen und Sölderholz/Lichtendorf
Foto: privat
Was wir bereits wissen
Machen Elektrofahrräder Menschen in Randbezirken der Städte mobiler? Dieser Frage geht der Bochumer Student Christoph Boehme auf den Grund. Dafür ist ihm die Meinung betroffener Menschen wichtig. Deshalb startet Boehme eine Befragung in Lichtendorf und Sölderholz.

Sölderholz/Lichtendorf..  Würden Bürger in Sölderholz und Lichtendorf Elektrofahrräder nutzen, wenn diese Pedelecs vor Ort zur Verfügung stünden? Eine Befragung soll Antworten auf diese Frage liefern. Ein Student der Uni Bochum wird die Umfrage durchführen und bittet die Menschen in Sölderholz und Lichtendorf um ihre Meinungen.

Elektrofahrräder erfahren seit ein paar Jahren einen Boom. Es gibt mittlerweile eine Million verkaufter E-Räder in Deutschland. Der Einsatz und die Nutzung der Elektrofahrräder sind jedoch noch weitestgehend unerforscht.

Mit der Umfrage in den beiden südlichen Stadtteilen (sowie Derne, Kurl und Husen im Nordosten) soll mehr über die Einstellung der Bewohner zu Elektrofahrrädern in Erfahrung gebracht werden. Es geht darum festzustellen, ob es Potenziale für die Nutzung in diesen Stadtteilen gibt. Ziel ist es, neue Möglichkeiten zu finden, um die Verkehrsanbindung durch die Kombination von Elektrofahrrädern und dem öffentlichen Nahverkehr auch in städtischen Randlagen langfristig zu verbessern und attraktiver zu gestalten.

Die Befragung findet im Rahmen einer Masterarbeit an der Bochumer Universität in Kooperation mit dem ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung Dortmund und dem Geographischen Institut der Ruhr-Universität Bochum statt.

Umfrage online und vor Ort möglich

Ab dem 25. Oktober werden in den Stadtteilen Flyer an zufällig ausgewählte Haushalte verteilt, auf denen um Teilnahme an der Umfrage gebeten wird. Sollte man keinen Flyer erhalten haben, sind dennoch alle zum Mitmachen eingeladen.

„Die Teilnahme ist auch dann wichtig, wenn man der Meinung ist, zu dem Thema keine Angaben machen zu können. Jeder beantwortete Fragebogen ist wichtig und wertvoll“ so Christoph Boehme, Geographiestudent aus Bochum, der die Umfrage durchführen wird.