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Stiftung schüttet ihr Füllhorn aus

01.06.2012 | 21:00 Uhr
Stiftung schüttet ihr Füllhorn aus
Zur Auflösung der Stifung der Firma Schade erhalten sechs Schürener Kindergärten und der Aplerbecker Geschichtsverrein jeweils 2000 Euro.Foto: Klaus Pollkläsener

Schüren. Einstmals war sie ein großer Bergbau-Zulieferer mit mehr als 500 Arbeitsplätzen in Schüren – heute existiert die Firma Schade eigentlich nur noch auf dem Papier. Dennoch schüttete der Nachfolger von Gustav Schade gestern noch einmal ein Füllhorn über Schüren aus.

Dort, wo einst die Produktionsstätten von Schade standen – Am Rosenplätzchen/Ecke Gustav-Schade-Weg – erinnert heute nur noch ein altes Verwaltungsgebäude an die Glanzzeiten der Firma. Sie versorgte den Bergbau vor allem mit Transportmitteln wie Laufbändern oder Loren.

Heute ist an der Stelle der früheren Firma ein Baugebiet gewachsen. Ende der 1990er Jahre brachte die Politik das auf den Weg.

Gestern nun trafen Abordnungen aus den sechs örtlichen Kindergärten am Gustav-Schade-Weg zusammen, um aus den Hinterlassenschaften eine Spende entgegenzunehmen. Jeweils 2000 Euro gab es für den evangelischen, den katholischen und den städtischen Kindergarten sowie für die drei Einrichtungen von Initiativen: Wirbelwind, Lummerland und Kleine Raupe.

Vermittelt hatte dies der bisherige Bezirksbürgermeister Sascha Mader auf Anfrage vom heutigen Firmen-Inhaber Wolfgang Fischer. Doch bis die Idee wirklich wahr werden konnte, verging rund ein Jahr, erinnerte Mader gestern. Verteilt werden sollten Mittel aus einer Stiftung, die für in Not geratene Firmen-Mitarbeiter ins Leben gerufen worden war.

Erst jetzt waren gleichermaßen die zur Stiftungs-Auflösung erforderliche Zustimmung der Bezirksregierung wie auch das vor der abschließenden Geld-Vergabe nötige Wartejahr vorbei. Von den Kindern gab’s als Dankeschön für Fischer bunte selbstgemalte Bilder.

Katrin Kroemer


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