Stadt streicht stellvertretenden Verwaltungsstellenleiter

Die Stadt streicht zum 1. Oktober dieses Jahres die Stelle des stellvertretenden Verwaltungsstellenleiters. Im Krankheitsfall soll jetzt ein Verwaltungsstellenleiter den anderen vertreten - Mehrarbeit also. Wir werfen mal einen Blick auf die Argumente von Stadt und Stadtbezirk.

Aplerbeck.. So sieht es die Stadt:

Dortmund muss sparen, also streicht sie die zwei Stellen der Verwaltungsstellen-Vertreter. Der Rat hat diese Maßnahme im Februar 2015 beschlossen. In Kraft tritt die neue Regelung am 1. Oktober 2015. In Vertretungsfällen könne es sein, dass es zu einer Einschränkung bei der teilnahem an Terminen im Stadtbezirk kommen könne.

So sieht es die Bezirksvertretung Aplerbeck:

Die wehrt sich geschlossen gegen die Abschaffung der Stellvertreter-Stelle. In Aplerbeck ist man der Meinung, dass eine Streichung der beiden Stellen einen Stadtbezirk schwäche. Ein gutes Beispiel für den Nutzen eines stellvertretenden Verwaltungsstellenleiters gab es hier in diesem Jahr. Ulrich Krüger ging zum 1.1.2015 in Ruhestand und der neue Verwaltungsstellenleiter, Michel Rohde rückte erst zum 4. Mai 2015 nach. In der Zeit führte der stellvertretender Verwaltungsstellenleiter Friedhelm Borgstädt die Verwaltungsgeschäfte.

So ist die Vertretung geregelt:

Im Falle von Aplerbeck so. Fällt der Verwaltungsstellenleiter in Aplerbeck aus, so muss der Brackeler- oder der Hörder-Leiter aushelfen. Andersrum dann genauso. Eine Doppelbelastung also für denjenigen, der aushelfen muss.

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