Stadt Dortmund schließt Flüchtlings-Erstaufnahme früher

Überbelegt wie noch nie war die Erstaufnahmeeinrichtung Hacheney am Anfang der Woche. Das soll sich nicht wiederholen. Die Bezirksregierung kündigt weitere Plätze an, Dortmunds Ordnungsdezernentin will die EAE künftig früher schließen.
Überbelegt wie noch nie war die Erstaufnahmeeinrichtung Hacheney am Anfang der Woche. Das soll sich nicht wiederholen. Die Bezirksregierung kündigt weitere Plätze an, Dortmunds Ordnungsdezernentin will die EAE künftig früher schließen.
Foto: Oliver Schaper
Was wir bereits wissen
Die Erstaufnahmeeinrichtung in Dortmund-Hacheney war am Mittwoch um das Dreifache überbelegt. Nun hat die Stadt einen Notfallplan beschlossen.

Hacheney.. Es war knapp am Mittwoch in Hacheney, die Erstaufnahmeeinrichtung war um das Dreifache überbelegt, stand kurz vor dem Aufnahmestopp. Was dann passiert wäre, will genau eigentlich niemand wissen. Der Krisenstab der Stadt Dortmund unter Leitung von Rechtsdezernentin Diane Jägers hat einen Notfallplan bei Kapazitätsüberschreitung der Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) Dortmund-Hacheney beschlossen.

Im Stab wurde beschlossen, dass zum Schutz der Bewohner der Flüchtlingseinrichtung ein Aufnahmestopp immer dann verfügt wird, wenn sich, erstens um Mitternacht mehr als 400 Menschen in der Einrichtung aufgehalten haben und, zweitens bis zum Mittag absehbar ist, dass das Land NRW nicht ausreichend Unterbringungsplätze in anderen Städten zur Verfügung stellen kann.

Akutversorgung besonders Hilfebedürftiger sei sichergestellt

Dann werden in Dortmund ankommende Flüchtlinge zur Weiterreise in andere Aufnahmeeinrichtungen aufgefordert, heißt es in der Presseerklärung. Eine Akutversorgung besonders schutzbedürftiger Menschen wird sichergestellt, jedoch ebenfalls verbunden mit der Aufforderung zur Weiterreise in andere Einrichtungen.