Sölder wünschen sich Vorträge, Ruhezonen und ein Sommerfest

Was wünschen sich die Sölder Bürger? Dieser Frage ging das Projektteam Bürgerforum Sölde um Jutta Stratmann am Sonntag nach. Die Sölder antworteten, indem sie ihre Wünsche an den extra dafür aufgestellten "Wunschbaum" hingen.

Sölde.. Zum sechsten Mal fand das Bürgerforum statt, diesmal in Verbindung mit dem dritten Kulturcaf im Gemeindehaus der Katholischen Mariengemeinde an der Sölder Straße 130.Neben intensiven Gesprächen bei Kaffee und Kuchen zu Themen wie Leerstand und Leben in Sölde im frühlingshaft geschmückten Saal des Gemeindehauses, bekam der kleine Wünsche-Baum weitere Blätter in Form von beschriebenen Kärtchen.


"Vorträge zur Orts- und Heimatgeschichte", "Weniger Pizzerien, stattdessen Chinese oder Spanier", "Ruhezone und Bänke an der Emscher zwischen Kapellenufer bis Holzwickede" oder "Sommerfest auf Sölder Festplatz" stand auf den Wunschzetteln der Sölder.
Auch eine Ü44-Disco, eine Handwerker-Tauschbörse und ein barrierefreier Bahnhofszugang waren Wünsche der rund 50 Besucher. "Wir wollen herausfinden, wie wir Sölde lebendiger werden lassen können", erklärte Ute Mais, Mitglied des Projektteams.

Wenig Spielraum
Der Einladung waren auch Benjamin Pohl (SPD) und Bezirksbürgermeister Sascha Mader gefolgt. Letzterer äußerte sich zu Söldes Leerständen und machte dabei deutlich, dass der Politik bei der Behebung des Leerstandes wenig Spielraum gegenüber den wirtschaftlichen Interessen von Eigentümern bleibe.
Jutta Stratmann zeigte sich zufrieden mit der Resonanz. "Das Bürgerforum kommt gut an. Auch das dritte Kulturcaf kann als Erfolg gewertet werden." Jutta Stratmann kündigte zudem an, den Internetauftritt des Bürgerforums weiter auszubauen. Weitere Veranstaltungen sind geplant: Das nächste Kulturcaf findet am 15.3. ab 19 Uhr unter dem Motto französischer Abend mit Weinprobe im Vereinshaus des VFR Sölde an der Jasminstraße 67 statt.