So helfen über 100 Ehrenamtliche den Flüchtlingen in Hörde

Für das Wohnheim in der ehemaligen Polizeiwache in der Alten Benninghofer Straße haben sich über 100 Ehrenamtliche zur Hilfe für die Flüchtlinge angemeldet. Was die Helfer tun und wie auch Sie helfen können, haben wir an dieser Stelle zusammengefasst.

Hörde.. In welchen Bereichen wird Hilfe benötigt?

Die Einsatzbereiche sind vielfältig: So ist Hilfe von Ehrenamtlichen bei Sprachkursen nötig, bei der Betreuung von Kindern und Hausaufgabenhilfe. Weiterhin müssen Flüchtlinge beim Einkaufen begleitet werden, beim Weg zum Arzt und zur Kita, beim ersten Besuch im Sportverein oder der Wohnungsbesichtigung. Eine Organisation der Kleiderkammer ist ebenso gefragt.

Wie läuft die Anmeldung ab?

Künftig verwaltet die Diakonie alle Ehrenamtlichen und die Angebote. Interessierte müssen ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis beantragen, in dem auch Sexualstraftaten und weitere jugendschutzrelevante Delikte erfasst sind. Das Dokument kann mit einer E-Mail an speziale@diakoniedortmund.de beantragt werden. Anschließend muss es mit einem Fragebogen für alle Helfer an die Diakonie geschickt werden.

Was sind die ersten Aufgaben im Phoenix-Haus?

Die erste Aufgabe für die Flüchtlingshelfer: Den Einzug der Flüchtlinge vorbereiten, Betten montieren und weitere Aufgaben erledigen. Die ersten Flüchtlinge kommen wahrscheinlich Anfang März in die Alte Benninghofer Straße 16-18. 100 bis 120 Personen finden in dem Haus Platz.

Was ist dran an den Gerüchten um die ehemalige Stiftsbrauerei?

Das Gerücht, das am Donnerstag bei Facebook aufgekommen war, dass die ehemalige Stiftsbrauerei ebenfalls zur Flüchtlingsunterkunft werden soll, sei "Schwachsinn", kommentiert Bezirksbürgermeister Sascha Hillgeris. Das Gebäude ist in Privatbesitz. Die Firma Dreier will das Gelände ergänzend zur Sparkassen-Akademie nutzen, die in der Hörder Burg entsteht.