So geht es mit dem Moscheebau am Grimmelsiepen weiter

Der Bau der Moschee an der Straße Am Grimmelsiepen geht schon länger nicht mehr voran. Eine Pause, die die Bauherren nicht überrascht. Wir haben nachgefragt, warum die Arbeiten zurzeit ruhen.

Hörde.. Dass esimmer nur in kleinen Schritten voran geht, ist von der Türkisch-Islamischen Gemeinde Hörde zu einem gewissen Teil mit eingeplant. Denn der Bau der Moschee wird nicht über Kredite vorfinanziert, sondern über Spenden. "Bisher haben wir alles so bezahlen können", sagt Ogün Arpaci, Vorsitzender der Gemeinde.

Baukosten:1,2 Millionen Euro

Bedeutet: Wenn Geld im Spendenbeutel ist, geht es weiter. Wenn nicht, dann nicht. Die Fassaden- und Außenputzarbeiten am Gebäude sind so gut wie abgeschlossen. Das Minarett wurde noch nicht errichtet. 1,2 Millionen Euro kostet der Bau insgesamt. "Es könnte etwas schneller gehen", sagt Arpaci. "Aber die letzten Verzögerungen liegen nicht an uns."

Stattdessen schlägt sich die Gemeinde gerade mit Pfusch am Bau herum. "Es gibt Baumängel am Flachdach", sagt Architekt Isa Karatas. Es ist Pause, bis Gutachten abschließend geklärt haben, welche Nachlässigkeiten von der ausführenden Firma genau ausgeglichen werden müssen.

Eröffnungstermin steht noch nicht fest

"Wir bereiten gleichzeitig den Innenausbau bereits vor", sagt Karatas. Baustart für die "Sultanahmet Camii" war 2011, im November 2013 wurde der Rohbau des türkischen Gemeindezentrums fertiggestellt. Auf einenEröffnungstermin legt sich die Gemeinde noch nicht fest.