So finden Kinder Hilfe in Hombruch

Wenn Kinder Trost und Rat brauchen, aus Angst Schutz suchen, oder wenn eine kleine Wunde mit einem Pflaster versorgt werden soll, wissen sie oft nicht wohin. Hilfe bietet das Projekt "Schutz in der Burg", das in Hombruch besser etabliert werden soll. Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

Hombruch.. Was ist das Projekt "Schutz in der Burg"?

Das Kinderschutzprojekt wurde vor einigen Jahren vom Dortmunder Jugendamt ins Leben gerufen. Beteiligen können sich interessierte Betriebe, Geschäfte und andere Institutionen, die Kinder einen Schutzraum bieten wollen. Hat sich ein Kind verletzt, braucht es einen Rat, fühlt sich bedroht, kann sicher sein dort Hilfe zu bekommen.

Wie können Kinder eine Schutzburg erkennen?

Alle Zufluchtsorte sind durch einen großen Aufkleber auf kindergerechter Sichthöhe gekennzeichnet. Das Motiv zeigt eine Burg.

Wie viele Anlaufstellen dieser Art gibt es in Hombruch?

Bisher gibt es ungefähr zehn Schutzburgen in Hombruch. Dazu gehören zum Beispiel die Filialen der Sparkasse im Stadtbezirk, die Polizei in Hombruch oder die Geschäfte Dornseifer und Dustmann.

Wie werde ich Schutzburg?

Interessierte Betriebe und Institutionen können mitmachen. Sie erklären sich anhand einer Vereinbarung bereit, für Kinder in Not ein Ansprechpartner zu sein. Außerdem bekommen sie eine Handlungsempfehlung, den Aufkleber und ein Plakat. Ansprechpartnerin ist Renate Jost vom Katholischen Kindergarten St. Clemens. Sie koordiniert das Kinderschutzprojekt in Hombruch. Zu erreichen ist sie unter Tel. (0231) 71 48 92 oder per E-Mail an kiga-st.clemens@t-online.de.