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Schwarzer Weg wird Baustraße

26.06.2012 | 18:35 Uhr
Schwarzer Weg wird Baustraße
Bauwagengespräch der SG Schönau mit Peter Reese von der Bauleitung der Emschergenossenschaft. Foto: Anja Cord

Schönau.   Zum „Bauwagengespräch“ hatten die Bürgerinitiative „Rüpingsweg“ und die Siedlergemeinschaft Schönau Peter Reese von der Emschergenossenschaft (EG) eingeladen. Im Fokus standen grundlegende Fragen rund um die Regenüberlaufbecken (RÜB) Emscher, Ostenberg und Menglinghausen.

Zum „Bauwagengespräch“ hatten die Bürgerinitiative „Rüpingsweg“ und die Siedlergemeinschaft Schönau Peter Reese von der Emschergenossenschaft (EG) eingeladen. Im Fokus standen grundlegende Fragen rund um die Regenüberlaufbecken (RÜB) Emscher, Ostenberg und Menglinghausen.

Zum Stand am RÜB Emscher sagte Reese, dass dort derzeit noch ausgebaggert wird. „Der Abtransport der ausgebaggerten Erde vom RÜB Emscher ist zeitlich absehbar. Der Bodenaushub ist von hoher Güteklasse und wird am Ostenberg zwischengelagert“, teilte Reese den Siedlern mit. Als Baustraße werde weiterhin der „Schwarze Weg“ genutzt. Später hat die Emschergenossenschaft den Kucksberg als Zubringer für Versorgungsfahrzeuge vorgesehen.

Am Rüpingsbach, auf Höhe Kucksberg, wurden die sogenannten Sohlschalen entfernt. Mit Holzstangen und Reisern ist Schilf als Uferbefestigung eingebracht worden, um ein Abrutschen der steilen Böschung zu verhindern.

Auch die Sorge der Anwohner vor feuchten Kellern hat die EG bedacht. „Die Höhe des Wasserspiegels kann nicht angehoben werden, weil sonst die Gefahr bestünde, dass der Grundwasserspiegels sich ebenfalls hebt“, erklärte der Experte. Da hatten viele Anwesende wieder die Bilder der Überflutungen im Sommer 2008 vor Augen. Doch Reese stellte klar: „Das war höhere Gewalt.“

Immer wieder kamen auch Fragen bezüglich eines Rad- und Fußweges am Kucksberg. Dieser sei bereits jetzt jetzt erkennbar und erhalte ferner einen Stabgitterzaun. Ein Steinwall soll verhindern, dass der Bereich zugeparkt wird. Und eine ökologische Verbesserung – Stichwort Mäandrierung – der Emscher in dem Zwischenstück vom Dieckmüllerbaum bis zur Schnettkerbrücke scheint in greifbare Nähe gerückt zu sein.

Hohe Mauer statt Erdwall

Stichwort ÖPNV: Die seit langem vorgesehene Rampenlösung in Barop (S-Bahn 5) wird barrierefrei gestaltet. Die Rampen erhalten einen Neigungsgrad von sechs Prozent, zusätzlich werden Stationen für die Wartenden zum Ausruhen eingerichtet.

Am Bogenschießplatz – hinter der Stockumer Straße – wehrt sich der Verein gegen einen Erdwall, weil das zu viel Fläche verbrauche, sagte Glörfeld. Im Gespräch ist eine entsprechend hohe Mauer. Erst wenn dieses Problem gelöst ist, kann der durchgehende Rüpingsweg von Schönau bis Menglinghausen freigegeben werden.

Die jetzt vorgestellten Renaturierungsmaßnahmen am Grotenbach im Stadtbezirk Hombruch beginnen voraussichtlich im April oder Mai 2014.



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