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SPD und CDU Hombruch

Sanierungsgeld für Schulen und Hallenbad

27.11.2011 | 16:16 Uhr
Sanierungsgeld für Schulen und Hallenbad
Die Glasfassade im Eingangbereich des Hombrucher Hallenbades ist sanierungsbedürftig. Foto: Anja Cord

Hombruch.   Sie können ihre Haushaltsmittel nicht mit dem Füllhorn verteilen, die Politiker im Stadtbezirk Hombruch. Trotzdem werden sich viele Schulen über Zuschüsse für dringend erforderliche Sanierungsarbeiten freuen, wenn es nach den Fraktionen von SPD und CDU geht.

Sie können ihre Haushaltsmittel nicht mit dem Füllhorn verteilen, die Politiker im Stadtbezirk Hombruch. Trotzdem werden sich viele Schulen über Zuschüsse für dringend erforderliche Sanierungsarbeiten freuen, wenn es nach den Fraktionen von SPD und CDU geht.

Markus Demtröder (SPD), Hans Jürgen Grotjahn (CDU) und Bezirksbürgermeister Hans Semmler (CDU) stellten jetzt einen gemeinsamen Antrag über die Verteilung der Mittel für 2012 und übriggebliebenen Gelder aus 2011 vor.

 Ganz oben auf der Wunschliste stehen die neuen Fenster für die Schubert-Grundschule, die mit 184 500 Euro zu Buche schlagen werden. 10 147,50 Euro werden in dem Antrag in der BV-Sitzung am Dienstag, 29. September, für die Dachsanierung (Baunebenkosten) der JFS Eichlinghofen veranschlagt. Zwei Drittel der Kosten möchten SPD und CDU bei der Reinigung der Außenfassade am Helene-Lange-Gymnasium einsparen, indem sie den Förderverein mit ins Boot holen wollen. Der soll 10 000 Euro als Teilfinanzierung erhalten und sich selbst auf die Suche nach einem Künstler machen, der die Wand verschönert. Sollte das Geld nicht reichen, wird nachgelegt.

 Geldspritzen wollen die Fraktionen auch der Robert-Koch-Realschule (neue Fenster), dem Schulbiologischen Zentrum, der Elterninitiative Kruckeler Straße (Dachsanierung) und der Kita Spissenagelstraße verpassen.

 Mit den 30 000 Euro, die die Sportwelt Dortmund für die Erneuerung der Verglasung im Eingangsbereich des Hombrucher Hallenbades bekommt, wollen SPD und CDU zugleich ein Zeichen setzen. „Damit gehen wir Diskussionen über eine Schließung des Bades aus dem Weg“, macht Semmler deutlich.

 Und die Halde Gotthelf soll eine Aussichtsplattform für 10 000 Euro erhalten. Diese Mittel, schon bereitgestellt im Haushalt 2011, sollen zwar jetzt zusätzlich in die Verschönerung der Harkortstraße gesteckt werden, doch dafür müsse dieses Projekt aus dem neuen Etat finanziert werden, lautet der Vorschlag der beiden Fraktionen.

 14 800 Euro stehen für die Vereins- und Kulturförderung bereit. Die Restmittel aus 2011 in Höhe von 6942 Euro erhält das Stadtbezirksmarketing. So viel blieb unter anderem auch übrig, weil in diesem Jahr nur rund 15 Vereine Förderungen für Veranstaltungen beantragt haben. Es dürften im nächsten Jahr ruhig mehr werden, wirbt Demtröder für mehr Vereinsanträge. Allerdings gibt es das Geld nur, wenn die geplanten Events auch vor Ort stattfinden. „Die Musik spielt hier“, macht Grotjahn deutlich.

Susanne Meyer

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