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Bezirksvertretung Hörde:

Rundweg um Phoenixsee sicher

04.11.2009 | 18:24 Uhr
Rundweg um Phoenixsee sicher

Hörde. Ganz klar, die Wahlen standen im Mittelpunkt der 1. Sitzung der Bezirksvertretung Hörde (wir berichteten). Trotzdem gab es noch weitere Tagesordnungspunkte, die die Belange der Bürger betrafen.

Viele Themen erforderten das Ansetzen von Ortsterminen, um Bürgern, Politikern und Ausführenden ein genaueres Bild der Sachlagen zu machen.

Topthemen: Sicherheit von Kindern und Radlern

erforderlich Dazu gehört die schützende Zaunanlage auf dem Kinder- und Jugendspielplatz Kreisstraße in Holzen. Weiter soll die Notwendigkeit eines Radfahrstreifens an der Willem-van-Vloten-Straße ab Einmündung Semerteichstraße Richtung Süden begutachtet werden. Das Vorhaben würde sich während des Einbaus des lärmoptimierten Asphalts anbieten. So auch im Bereich An der Goymark, Richtung Berghofen. Hier endet der Radweg an der Fußgängerampel Brücherhofstraße und wird bislang entweder auf die stark befahrene Hauptstraße oder den gegenseitigen Radweg geleitet. Ein Ortstermin mit Vertretern von Straßen.NRW und dem Tiefbauamt ist geplant, um einen kombinierten Fuß-/Radweg zu planen und umzusetzen.

Der ununterbrochene Rundweg um den zukünftigen Phoenix-See bleibt gesichert. Das Thema Schulwegsicherung Höchstener Grundschule bedürfe, so Bezirksverwaltungsleiter Ulrich Spangenberg, eine etwas eindeutigere Behandlung. Aus den Unterlagen sei nicht ganz klar geworden, was genau für die Sicherung geplant sei, welche Ampeln überflüssig, welche zusätzlich nötig seien.

Die DSW21 wird aufgefordert, ihr Konzept zur neuen Buslinienführung der Linie 456 über die Weingartenstraße vorzulegen – es wurden Bedenken über die Lage der Haltestellen geäußert.

Die neuen Räumlichkeiten für die AWO-Begegnungsstätte Holzen wurden durchgewunken – allerdings sei angesichts der derzeitigen Haushaltsmisere die Finanzierung nicht klar, so Spangenberg.

Einer genauen Prüfung werde die Finanzposition zum Antrag eines Neubaus einer Dreifach-Sporthalle am Goethe-Gymnasium unterzogen. Da habe die Transparenz gefehlt, erklärt der Verwaltungsstellenleiter die Schiebung des Tagesordnungspunktes.

Der Überlegung, auf dem Grundstück der ev. Gemeinde Wellinghofen einen neuen Lebensmittelmarkt zu errichten, wurde seitens des Presbyteriums eine Absage erteilt.

Antje Mosebach

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