Reaktionen auf klickende Ampeln

Die Beschwerden über zu laut und falsch klickende Blinden-Ampeln an der Kreuzung Nortkirchenstraße/Wellinghofer/Gildenstraße sind in der vergangenen Woche zahlreich geworden. Wir haben einige Reaktionen zusammengefasst - von ersten Emotionen bis zu langfristigen Lösungsvorschlägen.

Hörde.. Die Berichterstattung über den Zwiespalt an der Groß-Kreuzung hat ganz unterschiedliche Reaktionen ausgelöst. Dabei kassieren die Anwohner Verständnis, aber auch Kritik. "Erschreckend. Wir sind weit weg von einer inklusiven Gesellschaft", heißt es etwa in einem von mehreren Kommentaren im sozialen Netzwerk Facebook. "Wer sich darüber ärgert, soll morgens seine Augen schließen und hoffen, gut durch den Tag zu kommen".

"Kreisverkehr wäre sinnvoll"

Andere Leser empfehlen modernere technische Lösungen, wie ein Signal, das nach festen Zeiten automatisch aufhört. Von gleich mehreren Seiten kommt eine Idee, die bei der Struktur der viel befahrenen Kreuzung ansetzt. "Hier wäre doch ein Kreisverkehr sehr sinnvoll", sagt Ursula Behler, die an der Wellinghofer Straße wohnt.

Dieses Ziel verfolgt das Hörder SPD-Ratsmtglied Bernhard Klösel schon seit rund zwei Jahren. "Ein Umbau als Kreisverkehr würde nicht nur die störenden Geräusche beseitigen, sondern auch den Verkehrsfluss besser steuern", sagt Klösel. Der Kreisel würde die Raserei bei Grünphasen beenden und die Umwelt durch weniger unnötige Haltephasen schonen. Auch der Busverkehr würde profitieren.

Verkehrsentwicklung in Hörde

Fördermittel stünden laut Klösel im Stadterneuerungsprogramm 2016 zur Verfügung. Aktuell sind dort aber keine neuen Kreisverkehr-Projekte vorgesehen. Um die Idee lebendig zu halten, kündigt Bernhard Klösel an, dass der SPD-Ortsverein Hörde-Süd bis Ende 2015 einen Überblick über die Verkehrsentwicklung in diesem Teil Hördes liefern will.