Raser-Unfall auf Phoenix-West - Hoher Sachschaden

Offenbar mit viel zu hoher Geschwindigkeit ist ein Mercedes am Dienstagabend auf Phoenix-West mit dem Wagen eines 38-jährigen Dortmunders zusammengeprallt. Beide Fahrer hatten unglaubliches Glück - aber die Autos sind schwer beschädigt.

Hörde.. Es war gegen 22.47 Uhr am Dienstag auf Phoenix-West - kurz bevor die Laternen in Dortmund erloschen. Ein 38-Jähriger war mit seinem Seat Ibiza auf der Heinz-Nixdorf-Straße in Richtung Süden unterwegs. An der Kreuzung zur Carlo-Schmid-Allee hielt er an - nach eigenen Angaben sah er kein Fahrzeug kommen und fuhr deshalb weiter geradeaus. Plötzlich soll er ein einzelnes Abblendlicht auf sich zukommen sehen haben. Dann knallte es gewaltig.

Der 18-jährige Mercedesfahrer hatte sich der Kreuzung auf der Carlo-Schmid-Allee genähert, die er von Westen in Richtung Osten befuhr. Wie ein Zeuge aussagte, war er mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs. Ob das die Unfallursache war oder der 38-Jährige ihm die Vorfahrt genommen hatte, ermittelt jetzt die Polizei. Fakt ist: Auf der Kreuzung prallten die Wagen zusammen.

Mercedes schleudert 120 Meter weit

Und die Wucht des Aufpralls war enorm. Der Mercedes schleuderte noch rund 120 Meter weiter über die Fahrbahn. Dann kam er vor zwei Bäumen am Straßenrand zum Stehen, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei. Beide Fahrer blieben unverletzt. Der Wagen des 18-Jährigen ist vor allem an der linken Seite zerkratzt - und die Alufelgen sind zerbrochen. Der Seat wurde an der Front stark beschädigt. Geschätzter Sachschaden: 11.000 Euro.

Der Zeuge sagte außerdem aus, dass an dem Mercedes nur ein Abblendlicht funktioniert habe. Aufgrund der Spuren und Aussagen verdächtigt die Polizei den 18-Jährigen einer Straftat - Gefährdung des Straßenverkehrs.