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Phoenix-See

Plansch-Zone für Kinder auf der Wunschliste

31.08.2011 | 06:00 Uhr
Plansch-Zone für Kinder auf der Wunschliste
Die Hörder SPD zog 100 Tage nach der Phoenix-See Öffnung eine erste Bilanz und formulierte noch offene Wünsche. Fotos: Jochen Linz

HördeHätte man einem Mitglied der SPD vor 20 Jahren erzählt, dass auf einer Mitgliederversammlung im Jahr 2011 ein See Hauptthema sein würde, dann hätte der Genosse sicherlich nur mit dem Kopf geschüttelt. Doch genau das war jetzt am Montagabend im Haus Wüstefeld der Fall. Die SPD Hörde schaute auf die Anfänge, als vor zehn Jahren die letzte Stahlschmelze stattfand, das Werk stillgelegt wurde und die ersten Phoenix-See Planungen entstanden zurück und ließ die ersten 100 Tage nach der Öffnung des Phoenix-See Revue passieren.

Dabei wurden auch Wünsche geäußert. Zum Beispiel sollten noch mehr Ordnungshüter und Sicherheitsleute ein Auge auf den See werfen, denn das Aufkommen von Vandalismus sei doch gerade im Hafengebiet hoch. Auch müsse man an die Bürger appellieren, dass sie den Hundekot ihres Vierbeiners entfernen. Ordnungsamt? „Das Problem dabei ist, dass wir immer noch über eine private Baustelle reden“, erklärte Ortsvereins-Vorsitzender Karl-Heinz Kleinhans. Erst wenn der See wirklich in öffentlicher Hand sei, dann könne auch das Ordnungsamt tätig werden.

Auch für eine schönere See-Gestaltung gab es Vorschläge. Zum Beispiel Bäume als Schattenspender und für eine schönere Optik im Stile eines Englischen Parks. Oder für Kleinkinder solle trotz Schwimmverbot eine Planschzone im Hafengebiet eingerichtet werden. Für die Kleinen fehlten außerdem noch Toilettenhäuschen an den neuen Spielplätzen Am Remberg.

Das Gesamtfazit nach 100 Tagen See-Eröffnung jedoch war ein ungemein Gutes. Gleich zu Beginn stellte Karl-Heinz Kleinhans fest: „Der See ist ein Glücksfall für Hörde“. Es seien durch den See viele andere Projekte angestoßen worden. Zum Beispiel die geplante Erneuerung des Hörder Zentrums, die Umgestaltung des Bahnhofs und die Renaturierung der Emscher.

Ein großes Lob gab es auch in Richtung der Phoenix-See Entwicklungsgesellschaft, die das Projekt doch sehr schnell umgesetzt habe.

Besonders lobenswert sei auch, dass die Ausgaben einigermaßen kostenneutral für die Stadt verlaufen würden. „Durch die Ansiedlung von Gewerbeflächen kommen Einnahmen durch die Gewerbesteuer wieder herein“, erklärte Ratsvertreterin Edeltraud Kleinhans.

Sie schwärmte außerdem: „Der See ist ein Ruhepol. Bei einer Runde um den See kann man viel Kraft tanken“.

Thilo Kortmann

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