Nur vier Minuten für den Muezzin
24.02.2009 | 18:05 Uhr 2009-02-24T18:05:00+0100Hörde. "Nach einer langjährigen Planungsphase gelingt endlich das, worauf viele Bürgerinnen und Bürger gewartet haben: Im Sommer 2009 beginnt der Bau des muslimischen Gemeindzentrums am Grimmelsiepen in Hörde." Wer immer auch diese Sätze auf ...
... www.nachbarschaft-dortmund.de veröffentlicht hat, Zuversicht und Hoffnung klingen deutlich heraus.
Seit mehr als 20 Jahren gibt es den Türkisch-Islamischen Kulturverein in Hörde. Er gilt als verlässlicher und vertrauenswürdiger Gesprächspartner für die christliche Kirche und die Politik. Und die fällt morgen im Rat den Beschluss, das Wohnprojekt auf den Weg zu bringen. Die Planungen für den Grimmelsiepen (3,5 ha) sehen eine bebaute Fläche von 5 298 Quadratmetern vor. Das Gemeindezentrum mit Moschee hat eine Nutzfläche von insgesamt 650 qm, die Grundfläche beträgt 1 250 qm. Das Gemeindezentrum ist für 350 Gläubige ausgelegt. Immer freitags, und nur an dem Tag, ruft der Muezzin für vier Minuten vom Minarett zum Gebet.
Auf dem Gelände sind außerdem 56 Wohneinheiten in Reihen- und Doppelhausvarianten vorgesehen. Die Wohnflächen liegen zwischen 102 und 148 qm. Die Grundstücksgrößen variieren zwischen 242 und 441 qm. Vom Betreuten Wohnen haben sich die Planer schon vor Jahren verabschiedet. Die Baukosten werden mit 13,1 Millionen Euro beziffert.
Der Türkisch-Islamische Kulturverein wähnt sich am Ziel: "Endlich werden angemessene Räumlichkeiten für das Gebet, die Sozial- und Jugendarbeit sowie für Frauen- und Seniorenarbeit zur Verfügung stehen", heißt es. Die Muslime wollen sich nicht isolieren und unter sich bleiben. Ausdrücklich wird betont, dass das Gemeindezentrum allen Hörder Bürgerinnen und Bürgern offensteht. "Es wird ein Ort sein, an dem sich Muslime, Christen, Menschen mit unterschiedlichen kulturellen und religiösen Hintergründen begegnen."
In der Eigenheimsiedlung sollen in Zukunft Menschen leben, die jetzt bereits in Hörde zu Hause sind. Menschen verschiedener Herkunft und Religion sollen dieser Siedlung ein internationales, friedliches Gesicht geben. Eine neue Vereinbarung zwischen Bauherrn und Stadt befreit den Türkisch-Islamischen Kulturverein von dem Druck, die Baugründstücke selbst zu erschließen und zu vermarkten. Das übernimmt die Kommune. "Wir kümmern uns nur um das Gemeindezentrum", sagt Architekt Isa Karatas. Und um den guten nachbarschaftlichen Dialog.
17:23
Durchgedrückt haben es Rückhaltlose Politiker,die Angst haben in die Rechte Ecke gestellt zu werden,wenn sie vernünftigerweise Nein ! gesagt hätten.
Tommi70, geh durch Hörde und frag die Nicht.Muslimischen Bevölkerung. Geh in den Grimmelsiepen und frag- geh zum Clarenberg und frag !
Wann versteht die Menschheit-vor allem die in Deutschlland- endlich,das wir nach und nach unterwandert werden ? Das ist ein Jahrhunderte-Alter Plan. Von innen heraus ...
22:07
#2: Wenn die Mehrzahl der Hörder das ablehnt, wer hat es denn dann wie durchgedrückt? Das klingt doch eigentlich wenig plausibel, was Sie da schreiben.
21:44
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20:12
Alle Achtung! Drei Artikel in der Rundschau zum Grimmelsiepen an einem Tag. Zu einem Vorhaben, dass die überwiegende Mehrheit in Hörde ablehnt.
19:57
Das sind 4 Minuten zu viel.
Welche Bürger haben darauf den wohl gewartet. Mit Sicherheit die Mehrheit der Hörder Bürger !!!!! Ich stelle mir das im Sommer schön vor. Man sitzt am Phönixsee und die 4 Minuten gehen los !!! Das wird Spaß machen, da kann man dann nur noch ein kühles Efes trinken !!!
Wir sind ein christliches Land, wenn ich den Muezzin hören will, kann ich ja in islamische Länder in Urlaub fahren !!! Wo sind wir mittlerweile eigentlich, das so etwas hier genehmigt wird ? Jetzt bin ich einmal wieder gespannt, wann ich aus dem Textforum geschmissen werde. Wäre nicht das erste mal !!!