Nikolauskonzert mit Flaschen-Rap

Jede Menge einfallsreiche Choreografien boten die Klassen des Helene-Lange-Gymnasiums bei ihrem traditionellen Nikolaus-Konzert. Zu den Höhepunkten zählte zweifelsohne ein Flaschen-Rap.

BRÜNNINGHAUSEN.. Das Nikolauskonzert am Helene-Lange-Gymnasium hat schon Tradition. Am Freitag haben Schüler fast aller Jahrgangsstufen mit selbst choreografierten Gesangs-, Musik- und Tanzbeiträgen begeistert. Ein Instrument: Plastikflaschen.

Percussion-Rap "Bottlelaus"

dass sich unterschiedlich großen Plastikflaschen verschiedene Töne entlocken lassen, wenn man sie auf Handballen oder Oberschenkel schlägt, haben die Schüler der Klasse 5e mit ihrem Percussion-Rap "Bottlelaus" eindrucksvoll vorgeführt. Auf ihrem rhythmischen Weg aus den Zuschauerreihen auf die Bühne stimmten 30 weiß gekleidete Nikoläuse Eltern und Mitschüler auf eine mitreißende Show ein.

Plastikflaschen

"Wir haben die Böden von unterschiedlich großen Plastikflaschen abgesägt, uns gemeinsam einen Text ausgedacht und drei Wochen regelmäßig im Musik- und Deutschunterricht geübt", sagte Valentin (11) und gab einen Einblick in die Vorbereitung. Sologesang, klassische Klaviermusik, akrobatischen Tanz und auch eine originelle Hula-Hoop- und Ball-Jonglage zeigten die Schüler. Die Schüler bewiesen, dass Spagat und Flickflack ebenso zu ihrem Repertoire gehören wie einfallsreiche Choreografien. Ein Höhepunkt mit Kreischfaktor: die Hip-Hop-Performance von Patric und Dominika. "Die Schüler haben alle Programmpunkte selbst gestaltet und verantworten auch die Bühnentechnik", sagte Schulleiter Ulrich Möllencamp. Denn auch die Arbeit hinter der Bühne lag in Schülerhand.

13 perfekte Techniker

"Am besten fand ich die Technik: dass Mikrofone und Scheinwerfer perfekt funktioniert und für die richtige Stimmung gesorgt haben", begeisterte sich Finn (10) für die Arbeit der 13 Techniker.
"Die richtige Mischung der Big Band mit mehreren Sängern, Schlagzeug, Gitarren und Bläsern ist eine große Herausforderung, hat aber gut geklappt", sagte Technikleiter Philipp (17) und freute sich nach dem reibungslosen Programmablauf.