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Freibad Wellinghofen

Neue Zeiten für Warmduscher

24.05.2012 | 06:00 Uhr
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Neue Zeiten für Warmduscher
Warmes Wasser gibt es im Wellinghofer Freibad jetzt nur noch gegen Münz-Einwurf. Foto: Anja Cord

Im Süden.   Im Wellinghofer Freibad am Hopmanns Mühelnweg gibt es warmes Wasser ohne weiteres jetzt nur noch im Becken. Wer vor oder nach dem Abtauchen temperiert duschen möchte, muss dafür mit Beginn dieser Badesaison zahlen.

Für Warmduscher brechen neue Zeiten im Freibad Wellinghofen an: Wer vor oder nach dem Sprung ins Becken temperiert duschen möchte, muss dafür jetzt berappen. 10 Cent für 1 Minute schluckt der Automat, der mit den runderneuerten Duschen in den Damen- und Herrenbereichen gekoppelt ist.

Betriebsleiter Heinrich Ueing ist mit der neuen Lösung absolut zufrieden – auch wenn der Griff in die Tasche bei einigen Badegästen zunächst auf Empörung stieß. „Wir machen das nicht, um Geld zu verdienen, sondern um Energie einzusparen“, sagt Ueing, schließlich musste vorher ja auch ordentlich investiert werden.

Seit 2010 im Froschloch

Info
Abtauchen in warmem Wasser oder im Naturbad

Das Wellinghofer Freibad am Hopmanns Mühlenweg öffnet wochentags von 7 bis 20 Uhr, an Wochenenden und Feiertagen von 8 bis 20 Uhr.

Es handelt sich um ein beheiztes Freibad mit durchweg 24 Grad Wassertemperatur.

Im Naturbad Froschloch an der Löttringhauser Straße 103 kann montags von 13 bis 19 Uhr sowie dienstags bis sonntags 10 bis 19 Uhr abgetaucht werden.

Jeweils vier Duschen für die Herren und vier für die Damen werden nun über die neuen Geräte gesteuert – warmes Wasser fließt je nach Münzeinwurf. „Zwischen 10 Cent und 2 Euro schluckt der Automat“ – von einer bis zu 20 Minuten fließt dann eben warmes Wasser.

„Wir haben teilweise für das Duschwasser genauso viel bezahlt, wie für die Becken“, bestätigt Claudia Heckmann. Teilweise hätten früher Menschen die Duschen so lange belagert, dass für die letzten dann das warme Wasser gar nicht mehr reichte, weiß die Geschäftsführerin der Sportwelt Dortmund als Trägerin des Bades.

Außerdem ist Wellinghofen nicht das erste und wird auch nicht das letzte bleiben, wo die Münzautomaten die Duschdauer steuern: „Im Hombrucher Froschloch gibt es das seit der Eröffnung 2010 mit gutem Erfolg“. Und: „Überall wo wir demnächst die Bäder sanieren, werden dann auch die Duschen entsprechend umgerüstet“, sagt Heckmann. Als nächstes steht das schon 2013 für das Volksbad an.

Katrin Kroemer

Kommentare
24.05.2012
14:39
Neue Zeiten für Warmduscher
von Dortmund4Life | #1

...woraufhin die Dreckspätzchen ohne zu Duschen ins Becken springen - na lecker! Bei gleichzeitiger Verringerung des Eintrittspreises ok - aber auch hier wurde ja draufgepackt!

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